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Turnt für Deutschland im Tem-Finale in Katar.

Team-Finale in Katar

Deutsche Turnerinnen wollen „kleine Party“ feiern

Der Jubel kannte kaum Grenzen, als den deutschen Turnerinnen in der Qualifikation das Unmögliche gelang und sie die Britinnen aus dem Team-Finale drängten. Diese Euphorie wollen die Deutschen nun mit in den Endkampf nehmen.

Mit dem Rückenwind der knapp geschafften Qualifikation gehen die deutschen Turnerinnen heute in das Team-Finale der Weltmeisterschaften von Doha.

„Jetzt wollen wir unsere eigene kleine Party feiern“, kündigte die Karlsruherin Leah Grießer vor dem zweiten Auftritt der deutschen Riege im Aspire Dome unweit der katarischen Wüste an. Im Vorkampf hatten sich die Deutschen auf Platz acht mit der Winzigkeit von 0,107 Punkten vor den favorisierten Britinnen durchgesetzt - mit „ein wenig Glück“, wie Grießer zugab.

Damit erleben die Deutschen ihr drittes Team-Finale in der WM-Geschichte nach 2001 in Gent und 2011 in Tokio. Der sechste Platz bei der WM vor sieben Jahren in Japans Hauptstadt, als auch schon Cheftrainerin Ulla Koch Regie führte, war das bislang beste Mannschaftsergebnis deutscher Turnerinnen seit der Vereinigung. Damals waren in den Stuttgarterinnen Kim Bui und Elisabeth Seitz schon zwei Damen der aktuellen Riege dabei.

Für die Olympia-Vierte Seitz ist es der Auftakt zu einer Serie von drei Finals am Persischen Golf. Nach dem Team-Erlebnis will die 24-Jährige ihre beste Mehrkampf-Platzierung mit Rang neun im Vorjahr in Montreal toppen und zum Abschluss möglichst am Stufenbarren ihre erste WM-Medaille gewinnen. Wie bei Olympia in Rio war sie als WM- Fünfte im Vorjahr gleichfalls schon nah am Podest dran. „Es macht mich stolz, dass ich als Dritte ins Finale eingezogen bin“, sagte sie.

In der deutschen Riege feiert die Olympia-Dritte Sophie Scheder aus Chemnitz nach Knie-Operation und Fingerverletzung nach zwei Jahren ihr Comeback auf der internationalen Bühne. „Wir sind ein tolles Team. Für uns alle ist es etwas ganz Besonderes, in so einem Finale zu stehen. Das ist ein ganz großes Gefühl“, sagte die Chemnitzerin.

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