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Deutsche Fußball-Nationalmannschaft

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Gut dabei

Gut dabei

Jens Lehmann: Sehr aufmerksam, wirkte über weite Strecken sicher. Wäre beim 0:1 besser im Tor geblieben, zeigte einmal (25.) große Schwächen beim Rückpass. Verhinderte in der 67. das 0:2.

Ganz okay

Philipp Lahm: Anfangs der Lichtblick auf der linken Seite. Sein Tor gegen die Türkei hat ihn beflügelt. Rannte schön die Linie lang. Aber: Darf beim 0:1 Torres niemals an den Ball kommen lassen. Musste mit Fleischwunde auf dem Fuß zur Pause ausgewechselt werden.

Marcell Jansen: Kam zur Pause, versuchte, über links Druck zu machen. Das gelang ihm. Brachte viel frischen Wind Frech und unkompliziert, wagte auch mal was. Couragiert.

So la la

Bastian Schweinsteiger: Kam nicht so richtig ins Spiel. Aber man sah: er wollte. Er lief viel, war links wie rechts unterwegs, aber ihm fehlten die klaren Aktionen. Seine Standards kamen wieder so wie früher, also ungenau und ungefährlich.

Per Mertesacker: Es bleibt dabei: Das ist nicht sein Turnier. Von der einstigen Souveränität und Abgeklärtheit ist wenig geblieben. Seine vertikalen Anspiele sind verbesserungswürdig, zudem hatte er seine liebe Mühe mit dem wendigen Torres. Ließ den Stürmer, der deutlich kleiner ist, einmal nahezu unbehelligt köpfen (23.), zum Glück klatschte der Ball an den Pfosten.

Lukas Podolski: Bei ihm hatte man immerhin das Gefühl, es könnte gefährlich werden. Zeigte er aber viel zu selten. Wurde von Ramos gut geblockt, trotz seiner schwarz-rot-goldenen Schuhen. Spielte bisweilen wie ein Jugendspieler - haderte mit dem Schiedsrichter, schaltete zu früh ab, schwach in der Defensive.

Torsten Frings: Ihm fehlt es an Übersicht, ihm fehlt die Power. Jetzt merkt man ihm seine schwere Knieverletzung an. Viele ungewohnte Abspielfehler, wenigstens gab er bis zum Ende nicht auf. Das reichte aber nicht.

Arne Friedrich: Versuchte, keine Fehler zu machen. Das ist ein bisschen wenig für ein EM-Finale. Spielte mehr quer und zurück als nach vorne. Schüchtern.

Schwächelnd

Miroslav Klose: Wer weiß, wie die Partie ausgegangen wäre, wenn er sich nach drei Minuten geschickter angestellt hätte: Er hatte früh die größte Chance. Danach tauchte er völlig unter, kaum anspielbar, ohne Torgefahr.

Michael Ballack: Immerhin: er spielte mit. Das war schon irgendwie wichtig. Aber: das Spiel lief am Kapitän vorbei, eine gute Aktion nach acht Minuten. Ansonsten von Senna gut aus der Partie genommen. Er war mit sich nicht zufrieden, was man daran merkte, dass er mehr foulte als sonst.

Kevin Kuranyi: Sollte noch die Wende schaffen, er schaffte es nicht. Bekam kaum Bälle.

Thomas Hitzlsperger: Kaum präsent, viele Fehlpässe, nicht ins Spiel eingebunden. Zu Recht ausgewechselt.

Christoph Metzelder: Der Jogger. Wie gewohnt, weiß er genau, wo er stehen muss, um nicht ins Spiel einzugreifen.

Zu spät gekommen

Mario Gomez

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