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Grund zum Jubeln: In demokratischen Systemen erfreuen sich die Bürger einer besseren Gesundheit als in autoritären.
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Grund zum Jubeln: In demokratischen Systemen erfreuen sich die Bürger einer besseren Gesundheit als in autoritären.

Demokratische Systeme stärken die Gesundheit

Vermutlicher Grund: besserer Informationsfluss

London (ap) Die Menschen in demokratischen Ländern haben in der Regel eine bessere Gesundheit als die Bewohner autoritärer Staaten. Dies geht aus einer spanischen Untersuchung hervor, die die Gesundheitssituation in 170 Ländern mit insgesamt 98 Prozent der Weltbevölkerung auswertete.

45 Prozent der Gesellschaften wurden darin als frei", 32 Prozent als teilweise frei" und 24 Prozent als nicht frei" eingestuft. Die Forscher analysierten die durchschnittliche Lebenserwartung sowie die Mütter- und Kindersterblichkeit.

Dabei wiesen die Bevölkerungen demokratischer Staaten die beste Gesundheit auf, diejenigen in autoritären Systemen die schlechteste. Dieses Resultat änderte sich auch dann nicht, wenn Faktoren wie Wohlstand des Landes, Größe der öffentlichen Verwaltung oder soziale Ungleichheit mitberücksichtigt wurden.

Warum die Bevölkerungen demokratischer Staaten gesünder sind, untersuchten die Forscher aus Alicante nicht. Im "British Medical Journal" vermuten sie allerdings, dass sich zum einen soziale Netzwerke und Selbsthilfegruppen in Demokratien stärker entfalten und mehr Einfluss ausüben können, dass zum anderen in Demokratien der Zugang zu Informationen besser ist und dass schließlich die Regierungen dort stärker auf die Bedürfnisse der Menschen achten.

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