Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

DEB-Rumpftruppe überzeugt in WM-Tests - «Hut ab»

Deutschlands Eishockey-Auswahl hat in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft einen Start nach Maß hingelegt - Bundestrainer ...

Landshut. Deutschlands Eishockey-Auswahl hat in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft einen Start nach Maß hingelegt - Bundestrainer Uwe Krupp bleibt die Qual der Wahl.

Vier Wochen vor dem WM-Auftakt in der Slowakei sorgte eine junge deutsche Rumpftruppe nicht nur wegen der verdienten Testspielsiege gegen Österreich in Rosenheim (7:0) und Landshut (4:2) für zufriedene Gesichter beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB). «Wir hatten eine gute Woche, gute Trainingseinheiten», meinte der Coach, der mit seinen Schützlingen am 4. April für fünf Tage nach Schweden aufbricht.

In Halmstadt und Göteborg stehen die nächsten beiden Länderspiele gegen die schwedischen Gastgeber auf dem Programm. Schon vor dem ersten richtigen WM-Härtetest ernteten Trainer und Team großes Lob vom DEB-Sportdirektor: «Hut ab, wie schnell sich Uwe Krupp und die Mannschaft als Einheit präsentiert haben», sagte Franz Reindl. Es sei «fast schade», dass der Kader nun wieder geändert werden wird.

Für die Schweden-Reise kann Bundestrainer Krupp wieder auf Profis aus Mannheim und Köln zurückgreifen - diese hatten ebenso wie Spieler von Meister Hannover und Ingolstadt sowie der vier DEL-Halbfinalisten Wolfsburg, Düsseldorf, Berlin und Krefeld gefehlt. Acht bis zehn Spieler werden ausgetauscht werden, vermutet Sportdirektor Reindl.

Wegen der starken Leistungen unter der Woche in Bayern will der DEB einen größeren Kader als geplant nach Schweden schicken. «Viele junge Spieler haben sich in den Blickpunkt geschoben», sagt Reindl. Zwei oder drei Neulingen traut er sogar einen WM-Einsatz zu.

Krupp lässt sich bei seinen Kaderplanungen nicht in die Karten schauen, Einsatzgarantien gibt es kaum. «Wir haben gelernt, dass uns nicht die Spieler mit den besten Namen helfen», sagt der frühere NHL- Verteidiger. Wer in den Tests überzeugt, steigert seine Chance auf eine Nominierung für die WM vom 29. April bis 15. Mai - zumal Spieler wie DEL-Topscorer Darin Olver und Patrick Hager verletzt ausfallen.

Eine eindrucksvolle Bewerbung gab im ersten Spiel gegen Österreich Adrian Grygiel ab, Spieler des Abends mit drei Toren in seinem erst vierten Einsatz für die Nationalmannschaft. «Das war das Spiel meines Lebens», jubelte der Nürnberger. Für Krupp ist der 27-Jährige eine Alternative auf der Hager-Position. «Ich habe im Vorfeld mit Adrian gesprochen. Er kann die Rolle erfüllen», meinte der Bundestrainer.

Auch Jerome Flaake überzeugte Trainer und Sportdirektor. In Landshut bereitete der Hamburger die beiden Treffer des Nürnberger Youngsters Simon Fischhaber vor. Überhaupt der Nachwuchs: Von den elf Toren gegen Österreich wurden acht von Spielern erzielt, deren DEB- Einsätze sich an einer Hand abzählen lassen.

Wer von denen mit nach Skandinavien reist, hält seine WM-Chance aufrecht - auch gegenüber den Cracks, die noch in den Liga-Playoffs stehen. Alexander Barta, neben Kapitän Michael Wolf in den beiden Spielen gegen Österreich der routinierteste deutsche Profi, weiß: «Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Spieler, die in der Vorbereitung länger beim Team dabei sind, größere Chancen haben.» (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare