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Maximilian Kleber (M, 42) punktet für die Dallas Mavericks. Foto Lm Otero/AP

NBA

Dallas-Krise ist Klebers Chance - „Auf alles vorbereitet“

Die Dallas Mavericks erleben eine schwere Saison. Doch an Maximilian Kleber scheint die Krise vorüber zu gehen. In den vergangenen beiden Spielen stand er trotz Verletzung in der Startformation.

Es läuft nicht bei den Dallas Mavericks. Sie bangen in der nordamerikanischen Profi-Liga NBA um den Einzug in die Playoffs. Maximilian Kleber bekommt in dieser schwierigen Situation seine Chance - und scheint sie zu nutzen.

In den vergangenen beiden Partien - beide gegen die New Orleans Pelicans - stand der 26-Jährige, der wie sein Team-Kollege Dirk Nowitzki aus Würzburg stammt, in der Starting Five. Ein Umstand, der ihn nicht sonderlich berührt. „Es geht nicht darum, ob ich bei Spielbeginn auf dem Feld stehe oder von der Bank komme. Ich bin auf alles vorbereitet“, sagte der Nationalspieler.

Ihm kommt es auf ganz andere Dinge an. „Wichtig ist, was du auf dem Feld machst und dass du das Richtige tust“, so Kleber. Dass er ausgerechnet jetzt seine Chance bekommt und wohl auch nutzt überrascht, denn er kam gerade nach einer Zehen-Verletzung zurück. „Nach dem Spiel tut der Fuß noch weh, aber ich denke, in ein, zwei Wochen ist das vergessen“, sagte er nach dem Training am Samstag.

Seine Bilanz als Start-Spieler ist ausgeglichen. Am Mittwoch gab es zu Hause einen 122:119-Sieg, am Freitag eine 112:114-Niederlage. Dass der Kampf um die Playoffs gut ausgeht, daran zweifelt Kleber nicht. „Unser Trainer Rick Carlisle hat immer eine Idee und die wird schon richtig sein“, sagte er.

Zudem beweist auch Nowitzki ansteigende Form und schaffte mit seinen elf Punkten persönlichen Bestwert nach seiner langen Verletzungspause. Für Dallas geht es nun zweimal gegen Dennis Schröder und dessen Team Oklahoma City Thunder. Am Sonntag (Ortszeit) zu Hause, an Silvester auswärts.

Schröder hat im Gegensatz zu Kleber und Nowitzki ein homogenes Team um sich, das als Zweiter der Western Conference nicht um die Playoffs zittern muss. Beim 118:102 bei den Phoenix Suns am Freitag (Ortszeit) machte der Braunschweiger gute 20 Punkte, blieb aber selbstkritisch. „In der ersten Halbzeit hat kaum was geklappt, aber meine Mitspieler haben mir weiter vertraut und gesagt, ich solle weiterwerfen“, sagte er. Das tat er erfolgreich.

Dagegen brechen für Moritz Wagner und Isaac Bonga von den Los Angeles Lakers schwere Zeiten an. Bei der 107:118-Niederlage im Stadt-Derby gegen die Los Angeles Clippers durften die Deutschen nur zuschauen. Am Samstag wurden sie zu den South Bay Lakers in die G-League, die Nachwuchsliga der NBA, geschickt, wo sie gegen die Northern Arzona Suns 119:114 gewannen.

Daniel Theis und seine Bosten Celtics bleiben nach dem 112:103 bei den Memphis Grizzlies am Samstag sicher auf Playoff-Kurs.

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