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Unschlagbar: Didier Cuche beherrscht die Abfahrt derzeit wie kein Zweiter.
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Unschlagbar: Didier Cuche beherrscht die Abfahrt derzeit wie kein Zweiter.

Weltcup in Chamonix

Cuche und Kostelic fahren wie auf Schienen

Zwei Favoriten auf den Gewinn der Goldmedaillen bei der alpinen Ski-Weltmeisterschaft stehen jetzt schon fest: Der Schweizer Didier Cuche und der Kroate Ivica Kostelic sind in ihren Spezialdisziplinen wohl kaum zu schlagen. Das haben sie mit ihren Siegen in Chamonix wieder einmal unter Beweis gestellt.

Didier Cuche aus der Schweiz und Ivica Kostelic aus Kroatien fahren als Favoriten auf Gold zu der alpinen Ski-Weltmeisterschaft nach Garmisch-Partenkirchen (7. bis 20. Februar). Bei der WM-Generalprobe in der Abfahrt und in der Super-Kombination ließen beide der Konkurrenz zum wiederholten Male keine Chance. Im französischen Chamonix, wo die Wettbewerbe von schweren Stürzen überschattet wurden, gewann Cuche in grandioser Manier die Abfahrt, Kostelic feierte in der Kombi seinen siebten Saisonsieg.

Der Kroate steht nach seinem dritten Kombi-Sieg in diesem Winter zudem vorzeitig als Weltcup-Sieger in dieser Disziplin fest. Er schlug im Zielraum erst ein Rad und einen Salto hinterher und sagte dann: „Seit es diese Kugel gibt, wollte ich sie gewinnen. Mein bester Freund ist heute auch noch Zweiter geworden. Es ist der schönste Tag in meinem Leben.“

Besagter Freund heißt Natko Zrncic-Dim, und erstmals im Weltcup standen zwei Kroaten auf den Platzen eins und zwei. Rang drei in der Kombination belegte Aksel Lund Svindal, der im Slalom seinen gewaltigen Vorsprung verspielte. 0,99 Sekunden lag der Norweger vor Zrncic-Dim, sogar 2,42 Sekunden vor Kostelic ? nach dem Slalom hatte der Sieger 0,51 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann und 0,53 Sekunden auf Svindal. Andreas Sander aus Ennepetal belegte Rang 32.

Kostelic hat im Gesamtweltcup nun 475 Punkte Vorsprung auf den Schweizer Silvan Zurbriggen. Ähnlich dominant wie Kostlic ist derzeit nur noch Didier Cuche. Nur eine Woche nach seiner Siegfahrt in Kitzbühel gelang dem Schweizer auf der eigentlich nicht sehr gefährlichen, aber tückischen „La Verte“ ein traumwandlerisch sicherer Lauf. 0,67 Sekunden lag Cuche im Ziel vor dem Überraschungszweiten Dominik Paris aus Italien, 0,88 Sekunden vor Klaus Kröll aus Österreich. Tobias Stechert (Oberstdorf) und Sander holten auf den Rängen 26 und 30 Weltcuppunkte.

Überschattet wurde das Rennen von den schweren Stürzen von Georg Streitberger (Österreich) und Manuel Osborne Paradis (Kanada), die beide die WM verpassen werden. Ebenso wie Mario Scheiber (Österreich), der sich bereits im Training Brüche des Schlüsselbeins und des Nasenbeins sowie eine Nasen-Nebenhöhlen-Fraktur zugezogen hatte. Streitberger erlitt einen Bruch des linken Schienbeinkopfes, Osborne-Paradis eine Fraktur des Wadenbeins. Alle stürzten an Stellen, bei denen Licht und Schatten wechselten. Routinier Michael Walchhofer (Österreich) sagte, dass Unfälle wie jener seines Landsmanns Hans Grugger in Kitzbühel „absolut präsent“ seien, „die Läufer haben das im Kopf, das darf man nicht unterschätzen.“ Walchhofer vertrat die Ansicht, ein schwerer Sturz ziehe andere Unfälle nach sich: „Wenn so eine Serie losgeht, hört es so schnell nicht auf.“ (sid)

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