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Der Traum eines jeden Veranstalters: Ein volles Stadion.
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Der Traum eines jeden Veranstalters: Ein volles Stadion.

Publikum

Corona zum Trotz: Großveranstaltung mit 25.000 Leuten bald wieder möglich

Schon bald sollen wieder Fans in die Stadien dürfen. Großveranstaltungen sollen bald auch in Deutschland wieder stattfinden.

Berlin - Große Sportveranstaltungen mit bis zu 25.000 Zuschauer:innen sollen möglich werden - trotz der zunehmend grassierenden Delta-Variante des Coronavirus und unter bestimmten Voraussetzungen. Bei konkreten Veranstaltungen sollen sogar mehr Teilnehmer:innen erlaubt sein, wie aus einem Beschluss der Arbeitsgruppe Großveranstaltungen der Chefs der Staatskanzleien vom Dienstag (06.07.2021) hervorgeht, der der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Bayern will die Obergrenze bei 20.000 Zuschauern ziehen.

Nach Angaben aus Länderkreisen ist eine formale Zustimmung der Ministerpräsidenten nicht nötig. Die Neuregelung muss aber noch in das jeweilige Landesrecht übertragen werden.

Corona-Krise: Menschen in den Stadien - sogar mehr als 25.000 möglich

Für „große Sportveranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter“ gilt: Bei mehr als 5.000 Zuschauer:innen darf laut Beschluss maximal die Hälfte der am Veranstaltungsort möglichen Publikumszahl zugelassen sein, aber normalerweise nicht mehr als insgesamt 25.000 Menschen. Bayern will nur eine Auslastung von maximal 35 Prozent der Höchstkapazität zulassen. Für bestimmte Großveranstaltungen (zum Beispiel sogenannte Traditionsveranstaltungen) können die Länder unter Umständen auch mehr Zuschauer:innen zulassen.

Keine Obergrenze für „Kulturveranstaltungen“

Für Kulturveranstaltungen „mit mehr als 5000 zeitgleich Anwesenden“ sollen auf Grundlage der jeweiligen Landesregelungen Vorgaben für Schutz- und Hygienekonzepte, Kontaktnachverfolgung, Einlassmanagement, Testerfordernisse und Abstands- und Maskenregelungen getroffen werden. Eine Zuschauer-Obergrenze wird an dieser Stelle nicht genannt.

Die Neuregelung ist zunächst für den Zeitraum bis zum 11. September vorgesehen - so lange ist derzeit auch die so genannte epidemische Lage von nationaler Tragweite befristet, die dem Bund in der Pandemie weiterreichende Kompetenzen verschafft.

Jedes Land mit eigener Regelung

Einzelne Länder wollen im Detail von der Grundsatz-Vereinbarung abweichen. So will Baden-Württemberg große Sportveranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter erst ab einer 7-Tage-Inzidenz oberhalb von 50 verbieten. Bayern und Baden-Württemberg sehen ein komplettes Alkoholverbot vor. Mecklenburg-Vorpommern kündigte an, auf Ausnahmen von der Obergrenze von 25 000 Zuschauern zu verzichten. Schleswig-Holstein merkte an, für künftige Beschlüsse müsse neben dem Inzidenzwert vor allem die Belastung des Gesundheitswesens Maßstab sein. (dpa)

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