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Fuhr in Innsbruck zu Silber: Axel Jungk.

Weltcup in Innsbruck

Bronze für Lölling, Silber für Jungk bei Skeleton-EM

Zwei Skeleton-Medaillen bei der EM für die deutschen Starter. Zwei mal aber auch ein bisschen Frust über sehr knappe Rückstände.

Jacqueline Lölling und Axel Jungk haben dem deutschen Team bei den Skeleton-Europameisterschaften in Innsbruck-Igls zwei Medaillen beschert.

Die Olympia-Zweite Lölling belegte nach zwei Durchgängen den dritten Platz. Die 23-Jährige von der RSG Hochsauerland musste sich der österreichischen Gewinnerin Janine Flock und Elena Nikitina geschlagen geben. Auf die Russin fehlten ihr lediglich zwei Hundertstelsekunden.

„Es gab zwei, die es besser gemacht haben als ich“, sagte Lölling in der ARD. Der knappe Rückstand sei schon sehr ärgerlich. Vierte wurde die ehemalige Weltmeisterin Tina Hermann vom WSV Königssee.

Die Europameisterschaft wurde im Rahmen des Weltcups ausgetragen, die Reihenfolge blieb die gleiche. Vor einer Woche waren der Weltcup und die geplante EM auf der Bahn am Königssee wegen schweren Schneefalls abgesagt worden.

Bei den Männern holte Vizeweltmeister Jungk vom BCS Oberbärenburg EM-Silber. Der 27-Jährige war in der EM-Wertung nur langsamer als der lettische Seriengewinner Martins Dukurs mit 29 Hundertstelsekunden Rückstand. In der Weltcup-Wertung schob sich noch der südkoreanische Olympiasieger Yun Sung Bin zwischen Dukurs und Jungk - mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung auf den Deutschen. „Die hätte ich einfach drin gehabt“, meinte Jungk, „aber das gehört zum Sport dazu. Irgendwann hab' ich die Hundertstel auf meiner Seite“, sagte Jungk, der sich über seinen EM-Medaille aber dennoch freute.

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