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Die Fahrer haben bei der siebten Etappe der Tour von Belfort nach Chalon-sur-Saône 230 Kilometer zu überwinden. Foto: Christophe Ena/AP

7. Etappe

Das bringt der Tag bei der Tour de France

Die erste Hochgebirgsetappe ist geschafft, jetzt sind wieder die Sprinter gefragt. Wann kommt es zum ersten deutschen Etappensieg? Und mit welcher Taktik agiert das im Gesamtklassement führende Team?

Chalon-sur-Saône (dpa) - Marathon-Tag bei der 106. Tour de France! Heute (11.35 Uhr/One und Eurosport) haben die Fahrer 230 Kilometer von Belfort nach Chalon-sur-Saône zu überwinden, es ist das längste Teilstück der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt.

Besonders schwer ist die Etappe am Tag nach der ersten Bergankunft allerdings nicht, weshalb sich die Ineos-Sieganwärter um Titelverteidiger Geraint Thomas diesmal zurückhalten dürften.

ETAPPE: Das weiteste Stück dieser Tour führt die Radprofis südwestlich in Richtung Saint-Etienne. Die drei Bergprüfungen (zwei der vierten Kategorie und eine der dritten) befinden sich allesamt in den ersten 120 Kilometern, weshalb die Sprinter-Teams hier für eine Massenankunft arbeiten dürften. Die Gesamtklassementfahrer haben nach der Kletterei in den Vogesen erstmal Ruhe.

FAVORITEN: Der slowakische Radstar Peter Sagan vom deutschen Team Bora-hansgrohe gehört wieder zu den heißen Anwärtern. Andere ambitionierte Sprinter wie der Australier Caleb Ewan oder der Niederländer Dylan Groenewegen haben den erhofften Etappensieg bei der Tour noch nicht realisiert.

GELBES TRIKOT: Der Italiener Giulio Ciccone geht als neuer Gesamterster auf die siebte Etappe. Doch der Vorsprung des 24-Jährigen auf den Franzosen Julian Alaphilippe beträgt nur sechs Sekunden. Frankreichs Liebling dürfte alles versuchen, um sich Gelb zurückzuholen. Auf dem flachen Stück erscheint dies aber unrealistisch.

DEUTSCHE: Auch dieser Etappe sieht nicht so aus, als ob es den ersten deutschen Einzelsieg bei der diesjährigen Tour geben könnte. André Greipel dürfte die Bergankunft in den Vogesen gequält haben, er war zum Start sogar noch in einer Ausreißergruppe. Auch für Nils Politt ist diese Etappe nicht ideal, weil die Sprinterteams eine Ausreißergruppe verhindern wollen.

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