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Braunschweig Lions setzen die Serie fort

Knapper Sieg gegen Kiel im Football-Finale

Von WOLFGANG HETTFLEISCH

Die Braunschweig Lions gewannen durch ein 20:14 gegen die Kiel Baltic Hurricanes zum vierten Mal in Folge die deutsche Meisterschaft im American Football. Der German Bowl XXX in Frankfurt war eine spannende Angelegenheit. Braunschweig hatte beim Punkten regelmäßig vorgelegt, Herausforderer Kiel jeweils zurückgeschlagen. Ein Ballverlust von Hurricanes-Spielmacher Adrian Rainbow entschied schließlich die unterhaltsame, aber auch von vielen Strafen und Fehlern gekennzeichnete Begegnung.

"Braunschweig war besser. Sie haben knapp, aber verdient gewonnen", zeigte sich der Kieler Headcoach Kent Anderson, einst selbst beim nun siebenmaligen Meister an der Seitenlinie, als fairer Verlierer. "Wir waren anfangs sehr nervös", gestand Lions-Cheftrainer Javier Cook, der von einem ausgeglichenen Spiel sprach. In engen Spielen macht oft die individuelle Klasse eines Akteurs den Unterschied. So auch am Samstag. Vor überschaubarer Kulisse in der Frankfurter Arena, die nach Rechenart des Veranstalters aus 16000 Zuschauern bestanden haben soll, drückte Michael Andrew dem Spiel in der zweiten Halbzeit seinen Stempel auf. Braunschweigs Running Back erlief nach der Halbzeit 134 seiner insgesamt 149 Yards und erzielte zwei Touchdowns. "Anfangs haben die Kieler viel Druck auf unser Laufspiel gemacht", wunderte sich Andrew selbst ein wenig über die Freiheiten, die ihm die mit zunehmender Spieldauer müder werdende Kieler Abwehr gewährt hatte.

Als Erfolg wertete Robert Huber, der Präsident des American Football Verbands Deutschland (AFVD), das erste von drei nach Frankfurt vergebenen Endspielen: "Wir sind ein großes Wagnis eingegangen mit einem neutralen Ort ohne Erst- und Zweitligisten. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden."

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