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Offensichtlich kaum vom Tennisarm geplagt: John McEnroe.
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Offensichtlich kaum vom Tennisarm geplagt: John McEnroe.

Blutplättchen-Therapie für Tennisarm

New York (ap). Für Menschen mit chronischem Tennisarm könnte eine neuartige Therapie eine Alternative zu einer Operation bieten. Die Behandlung mit eigenen

New York (ap). Für Menschen mit chronischem Tennisarm könnte eine neuartige Therapie eine Alternative zu einer Operation bieten. Die Behandlung mit eigenen Blutplättchen besserte in einer kleinen Studie die Beschwerden der meisten Teilnehmer deutlich.

An der Untersuchung der Universität Stanford nahmen 15 Patienten teil, die seit durchschnittlich 15 Monaten unter chronischer Tendonitis am Ellbogen litten. Die Mediziner spritzten in die betroffene Sehne ein Mal zwei bis drei Milliliter blutplättchenreiches Plasma aus dem gesunden Arm. 24 Stunden nach der Spritze begannen die Patienten ein zweiwöchiges Dehnprogramm, nach vier Wochen durften sie ihre normalen Sportaktivitäten wieder aufnehmen.

Zu diesem Zeitpunkt stuften die Teilnehmer ihre Schmerzen als um 46 Prozent geringer ein. Acht Wochen nach der Injektion hatten die Beschwerden um durchschnittlich 60 Prozent und sechs Monate nach der Therapie um 81 Prozent abgenommen, wie das "American Journal of Sports Medicine" berichtet. Nach zwei Jahren hatten die Schmerzen der Patienten um durchschnittlich 93 Prozent abgenommen.

Blutplättchenreiches Plasma enthält starke Wachstumsfaktoren, die nach Angaben der Forscher nicht nur selbst den Heilungsprozess verbessern, sondern möglicherweise auch andere Zellen zur Wundreparatur in die verletzte Region locken. Jedoch sind weitere Untersuchungen nötig, bevor das Verfahren routinemäßig angewandt wird.

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