Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Die gesundheitsfördernde Wirkung des Thymian ist seit Jahrhunderten bekannt.
+
Die gesundheitsfördernde Wirkung des Thymian ist seit Jahrhunderten bekannt.

Blühender Würdenträger

Der "Echte Thymian" ist die Arzneipflanze des Jahres 2006Das Kraut mit dem lateinischen Namen "Thymus vulgaris" sei eine der wertvollsten Heilpflanzen bei Erkältungskrankheiten. Zudem werde es äußerlich als durchblutungsförderndes, antibakterielles oder auch desodorierendes Mittel bei Entzündungen des Mund- und Rachenraums eingesetzt.

(ddp.) Das Kraut mit dem lateinischen Namen "Thymus vulgaris" sei eine der wertvollsten Heilpflanzen bei Erkältungskrankheiten, teilte der Studienkreis "Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde" am Mittwoch in Würzburg mit. Zudem werde es äußerlich als durchblutungsförderndes, antibakterielles oder auch desodorierendes Mittel bei Entzündungen des Mund- und Rachenraums eingesetzt.

Bereits griechische Ärzte der Antike wie Hippokrates und Dioskurides nutzten Thymian bei Atemwegserkrankungen und als Auswurf förderndes Mittel. Der deutsche Arzt und Botaniker Leonhart Fuchs schrieb 1543 in seinem Kräuterbuch: "Thymian mit Honig gekocht und getrunken ist förderlich und nützlich denjenigen, die das Keuchen und das schwere Atmen haben." Außerdem wurde das Kraut bei Verdauungsproblemen, Insektenstichen sowie bei Kopf- und Gliederschmerzen verabreicht. Hofdamen steckten Rittern bei Turnieren ein Thymian-Sträußchen als Zeichen für Mut und Kraft an die Rüstung.

Der Echte Thymian gehört zu den Lippenblütlern und ist mit vielen Sorten in Mittel- und Südeuropa sowie im Kaukasus beheimatet. Der Name "Thymian" leitet sich vom griechischen "thymiama" her, auf Deutsch "Räucherwerk". Mönche brachten die dann unter dem lateinischen Namen "herba thymiana" bekannte Pflanze aus dem Mittelmeerraum über die Alpen. Heute wird sie vor allem in Mitteleuropa, Ostafrika, Indien, Israel, Marokko, Nordamerika und in der Türkei auf Feldern angebaut. Geringe Mengen kommen auch aus Deutschland, Spanien sowie Osteuropa.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare