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Behält im Nebel von Oslo den Durchblick: Weltmeisterin Daniela Iraschko.

Skispringen

Im Blindflug abgestürzt

Bittere Bauchlandung: Deutsche Skispringerinnen verpassen im Nebel der Ski-Weltmeisterschaften in Oslo die Medaillenränge deutlich. Iraschko ist Weltmeisterin

Deutschlands Skispringerinnen haben die erhoffte Medaille bei den nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Oslo deutlich verpasst. Als beste DSV-Starterin belegte Melanie Faißt aus Baiersbronn am Freitag mit Sprüngen auf 88 und 92 Meter den neunten Rang. Ulrike Gräßler aus Klingenthal fiel im Finale vom dritten auf den 19. Platz zurück.

Weltmeisterin von der Normalschanze wurde Daniela Iraschko aus Österreich mit zwei Sprüngen auf 97 Meter. Silber holte die Italienerin Elena Runggaldier, Bronze ging an Coline Mattel aus Frankreich.

Im dichten Nebel von Oslo verlor Gräßler im Finale den Durchblick und gab die mögliche Medaille aus der Hand. „Ich habe eine Windböe abbekommen, will es aber nicht darauf schieben. Vielleicht war ich übermotiviert und wollte zu viel. Ich bin bitter enttäuscht“, sagte die Klingenthalerin nach ihrem Hüpfer auf 79,5 Meter.

Zweiten Durchgang verpasst

Zur Halbzeit hatte die Vizeweltmeisterin von 2009 nach einem Sprung auf 94 Meter als Dritte noch alle Trümpfe in der Hand gehabt. Dann erfasste sie im Flug aber das große Zittern.

Auch für die anderen drei DSV-Springerinnen endete der Oslo-Ausflug mit einer herben Enttäuschung. Mitfavoritin Faißt verbesserte sich im Finale zwar um zehn Plätze, hatte mit der Medaillenvergabe aber nichts zu tun. Juliane Seyfarth als 31. und Anna Häfele als 35. schafften es nicht einmal in den zweiten Durchgang. „Man sieht nichts und weiß nicht, woher der Wind kommt. Leider hat das Wetter verhindert, dass wir zeigen konnten, was wir wirklich drauf haben. Wir können mehr“, sagte Anna Häfele. (dpa)

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