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Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann (M) freut sich mit dem Torschützen Ze Roberto zum 1:1-Ausgleichstreffer gegen Olympique Lyon (30.09.2008).
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Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann (M) freut sich mit dem Torschützen Ze Roberto zum 1:1-Ausgleichstreffer gegen Olympique Lyon (30.09.2008).

FC Bayern München

Ein bisschen Baldrian

Ze Robertos Ausgleichstor zum Remis in der Champions League gegen Olympique Lyon beruhigt die Bayern ein wenig. Zuvor trifft Demichelis in den eigenen Kasten.

Bayern München sucht unter Trainer Jürgen Klinsmann weiter einen Weg aus seiner Krise. Der angeschlagene deutsche Meister holte im zweiten Champions-League-Gruppenspiel gegen den französischen Titelträger Olympique Lyon dank Ze Roberto einen Rückstand auf, kam allerdings aufgrund seiner mangelhaften Chancenverwertung nicht über enttäuschendes 1:1 (0:1) hinaus.

Mit vier Punkten haben die Münchner vor der Begegnung am 21. Oktober gegen den AC Florenz aber nach wie vor gute Karten für den Einzug ins Achtelfinale. Eine bessere Ausgangsposition verdarb den Bayern Martin Demichelis mit einem laut Präsident Franz Beckenbauer "saublöden Eigentor" in der 25. Minute. Ze Roberto glich für die engagierten, aber offensiv unkonzentrierten Münchner nur noch aus (52.). Vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag gegen den VfL Bochum steht Klinsmann nun weiter unter Erfolgsdruck.

Der Bayern-Trainer hatte zunächst mit seiner Startelf erneut für eine Überraschung gesorgt: Kapitän Mark van Bommel saß zum dritten Mal nur auf der Bank. Für den Niederländer rückte Demichelis auf die von ihm ungeliebte Position im defensiven Mittelfeld. "Mehr Stabilität" sollte diese Maßnahme laut Klinsmann bringen, doch der Argentinier fand zunächst nicht zu der von ihm gewohnten Leistung.

Lyon hält mit spielerischer Eleganz dagegen

Auch in der Abwehr ging Klinsmann ein kleines Wagnis ein: Der junge Breno übernahm dort den Platz von Demichelis. Insgesamt fünf Neue brachte der Münchner Trainer, darunter erwartungsgemäß Franck Ribery. Der Franzose durfte nach überstandener Verletzung erstmals von Beginn an ran, doch an der nicht immer höchsten Geschwindigkeit seiner Dribblings war zu sehen, dass er noch etwas Rückstand hat.

Dennoch machten die Bayern vor 64.000 Zuschauern zunächst einen wachen Eindruck. Schon in der ersten Hälfte wäre ein Treffer verdient gewesen, Miroslav Klose, Philipp Lahm, Ribery und gleich mehrfach Luca Toni vergaben jedoch ihre Torchancen. Pech hatte der Rekordmeister, als Schiedsrichter Kyros Vassaras ein Foul an Klose im Strafraum übersah (10.).

Lyon hielt mit spielerischer Eleganz dagegen. Beim 0:1 war der siebenmalige französsiche Meister aber auf Münchner Schützenhilfe angewiesen, als Demichelis einen scharfen Freistoß von Juninho aus über 40 Metern unglücklich ins Tor lenkte. "Wenn einem sowas in der Schülermannschaft passiert, dann sagt man ihm: 'Spiel Klavier oder Flöte, aber nicht Fußball'. Da könnte man zum Mörder werden", polterte Präsident Franz Beckenbauer. (sid)

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