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Biathlon-Paukenschlag: Preuß beendet Saison vorzeitig - „Bin einfach nicht in der Lage“

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Von: Niklas Kirk

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Für Franziska Preuß ist die Weltcup-Saison vorzeitig beendet © Imago Sportfotodienst GmbH

Das gab die 28-Jährige über ihren Instagram-Account bekannt. Im Gesamtklassement belegte sie nach den zuvor absolvierten Wettkämpfen den 33. Rang.

Antholz – Einen herben Dämpfer muss das deutsche Biathlon-Team der Frauen hinnehmen. Franziska Preuß gab nach den Wettkämpfen in Antholz ihr vorzeitiges Saisonende bekannt. Grund dafür sind gesundheitliche Problemen. Die frühere Gesamtweltcupdritte hatte vor Weihnachten zwar die Norm für den Saison-Höhepunkt geschafft, kam aber nach einem weiteren Rückschlag über den Jahreswechsel beim Comeback in Antholz nicht über die Plätze 38 und 34 hinaus. Somit wird Preuß auch die anstehende Heim-WM in Oberhof verpassen, wie auch Merkur.de berichtet.

Saisonende für Biathletin Fraziska Preuß – nicht der erste gesundheitliche Rückschlag

„Nach den beiden Rennen in Antholz bin ich für mich zum Entschluss gekommen, dass ich die Saison frühzeitig beenden werde.
In meiner aktuellen gesundheitlichen Verfassung bin ich einfach nicht in der Lage, die Leistungen zu bringen, die notwendig wären, um unserem Team bei der WM in Oberhof zu helfen.“, so Preuß auf ihrem Instagram-Account. Sie werde vorerst eine Pause einlegen, um sowohl körperlich als auch mental wieder zu Kräften zu kommen.

Bereits in der Vergangenheit wurde Preuß von gesundheitlichen Problemen geplagt. Die Zeit solle nun auch dazu dienen, Ursachenforschung zu betreiben. Dieser Schritt sei auch mit Aussicht auf ihre zukünftige Karriere alternativlos. „Aber wenn ich meine Leistungssport-Karriere wieder auf Weltspitzenniveau fortsetzen möchte, und das will ich zu 100 Prozent, muss ich jetzt auf meinen Körper hören und alles daran setzen, endlich wieder richtig und dauerhaft gesund zu werden.“, so Preuß abschließend.

Betrübt zeigte sich auch der Deutsche Ski-Verband über den Ausfall. Mit der Staffel-Weltmeisterin von 2015 falle „eine wichtige Stütze“ weg, und das sei „einfach bitter“, ergänzte DSV-Sportdirektor Felix Bitterling: „Letztendlich ist es aber in der aktuellen Situation die einzig sinnvolle Entscheidung.“ (nki/sid)

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