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Biathlon-WM in Gefahr? Preuß verpasst auch Ruhpolding – Seuchensaison macht sie „absolut ratlos“

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Von: Melanie Gottschalk

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Biathletin Franziska Preuß ist auch zum Heim-Weltcup in Ruhpolding nicht rechtzeitig fit geworden. Was wird aus der WM in Oberhof?

Ruhpolding - Es ist wie verhext. Bereits die zweite Saison in Folge kämpft Franziska Preuß mit ihrer Gesundheit. Im vergangenen Jahr drohte die deutsche Biathletin aufgrund einer Fußverletzung Olympia 2022 zu verpassen, in diesem Winter macht ihr bereits zum dritten Mal ein Infekt zu schaffen. Sie wird deshalb auch beim Weltcup in Ruhpolding nicht an den Start gehen können und die Zeit bis zur Heim-WM in Oberhof wird langsam knapp.

„Leider kann ich in Slowenien nicht an den Start gehen. Letzte Woche hat es mich erneut mit Fieber, Halsschmerzen, Rotznase und hartnäckigem Husten erwischt“, hatte Preuß vor dem ersten Weltcup-Wochenende des Jahres auf Instagram geschrieben. Sie hoffe, dass die Blutwerte schnellstmöglich wieder passen und sie wieder ins Training einsteigen könne. „Es ist bitter und ich bin absolut ratlos. Aber wie heißt es so schön: Neues Jahr, neues Glück.“

Biathlon: Franziska Preuß hat noch Hoffnung auf WM-Teilnahme

Doch für Ruhpolding hat es noch nicht gereicht. Ihr Saisonziel ist weiterhin die Biathlon-WM in Oberhof, offenbar wird sie vor allem deshalb am kommenden Weltcup-Wochenende geschont. Die Hoffnung, dass sie bis zum Auftakt der Weltmeisterschaft am 08. Februar vollständig genesen ist, ist also noch da. Auch Vanessa Hinz, die vor den ersten Rennen des Jahres mit einem Infekt zu kämpfen hatte, steht nicht im Aufgebot der DSV-Skijägerinnen.

Biathletin Franziska Preuß wird auch in Ruhpolding nicht starten können.
Biathletin Franziska Preuß wird auch in Ruhpolding nicht starten können. © Johann Medvey/imago

Somit werden Denise Herrmann-Wick, Anna Weidel, Vanessa Voigt, Sophia Schneider und Janina Hettich-Walz die Wettbewerbe in der Chiemgau Arena in Angriff nehmen. Darüber hinaus kehrt Juliane Frühwirt aus dem IBU-Cup ins Weltcupteam zurück. Das große Ziel: bessere Resultate als in Slowenien. Dort war das deutsche Biathlon-Team nämlich erstmals ohne Podestplatz geblieben.

Ruhpolding kämpft vor Biathlon-Weltcup mit hohen Temperaturen und Regen

Indes kämpfen die Veranstaltenden in Ruhpolding um die Strecke für den Biathlon-Weltcup. Denn hohe Temperaturen und Regen machen die Präparierung der Strecke nicht einfach. „Es ist wirklich schlimm, da blutet mir auch das Herz, wenn ich da bin und sehe, wie die Natur gerade erwacht, als wäre es schon Frühling“, sagte Olympiasiegerin Denise Herrmann-Wick der dpa. „Wir zittern alle und fiebern auf den Heim-Weltcup hin. Wir hoffen, dass coole Bedingungen sind, aber es sieht wirklich traurig aus.“ Laut IBU sollen die Rennen aber nicht in Gefahr sein. (msb)

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