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„Habe keine Energie“: Biathlon-Star kurz vor der WM verzweifelt

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Von: Melanie Gottschalk

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Frankreichs Biathlon-Superstar Quentin Fillon Maillet schwächelt in diesem Jahr.
Frankreichs Biathlon-Superstar Quentin Fillon Maillet schwächelt in diesem Jahr. © Peter Hartenfelser/imago

Quentin Fillon Maillet dominierte 2022 die gesamte Biathlon-Welt. Eine Form, von der er in diesem Winter noch weit entfernt ist. 

Antholz - In der vergangenen Biathlon-Saison war der Franzose Quentin Fillon Maillet einer der Dominatoren. Neben dem Gesamtweltcup gewann er zweimal Olympisches Gold und dreimal Silber. Eine tolle Bilanz, die ihn beflügelte. In dieser Saison sieht es bisher ganz anders aus. Denn der 30-Jährige ist immer noch auf der Suche nach seiner Form, kurz vor der WM in Oberhof scheint er mittlerweile verzweifelt.

Am ersten Weltcup-Wochenende im slowenischen Pokljuka schien die Formkurve endlich wieder nach oben zu zeigen, er lieferte eine gute Leistung in der Verfolgung ab und sicherte sich seinen ersten Podestplatz des Winters. Entsprechend groß war die Freude bei Quentin Fillon Maillet. Doch schon in der Woche drauf in Ruhpolding folgten die nächsten Rückschläge.

Biathlon-Star Quentin Fillon Maillet hofft auf „Wunderlösung“

Im Einzel wurde Fillon Maillet gerade einmal Neunter, im Massenstart reichte es nur für Platz 16. Entsprechend geknickt war der Biathlon-Star aus Frankreich nach den Rennen in Ruhpolding. „Ich hatte heute keine Energie“, sagte er gegenüber Ski Nordique. Er habe die Physis des letzten Jahres weder auf der Strecke, noch am Schießstand.

NameQuentin Fillon Maillet
Alter30 Jahre (16. August 1992)
GeburtslandFrankreich
Größte Erfolge1 x Gesamtweltcup, 2x olympisches Gold

Laut eigener Aussage bereut es Fillon Maillet sogar, bei den Weltcup-Wochenenden in Pokljuka und Ruhpolding überhaupt angetreten zu sein. „Mir fehlt die körperliche, aber auch mentale Energie, aber ich versuche zu kämpfen“, wird er bei Ski Nordique zitiert. Das Handtuch werfen will er wenigen Wochen vor der Biathlon-WM aber nicht. „Vielleicht finde ich die Wunderlösung“, sagte er.

Biathlon: Quentin Fillon Maillet erwartet mehr von sich selbst

Er habe derzeit wirklich Mühe, „den Biathlon zu produzieren, den ich will“. Es sei hart und traurig, weil er selbst viel mehr von sich erwarte. Eine letzte Chance auf der Suche nach seiner Form bekommt Fillon Maillet vor der Biathlon-WM in Oberhof noch, denn von 19. bis 22. Januar steht das Weltcup-Wochenende in Antholz an. (msb)

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