Blick in den Schacht eines Salzbergwerks.
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Blick in den Schacht eines Salzbergwerks.

Bluthochdruck

Besser sparsam mit Salz

Gute Hausmannskost muss ordentlich gewürzt sein. Bei der Verwendung von Salz sollte man allerdings sparsam sein: Kochsalz erhöht den Blutdruck und stellt für Bluthochdruckpatienten einen Risikofaktor dar.

Frankfurt/Main (ddp) - Gute Hausmannskost muss ordentlich gewürzt sein. Bei der Verwendung von Salz sollte man allerdings sparsam sein. Kochsalz erhöht den Blutdruck und stellt insbesondere für Bluthochdruckpatienten einen bedeutenden Risikofaktor dar, wie Professor Dieter Klaus vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung erläutert.

Die Prise aus dem Salzstreuer für Steak oder Frühstücksei sei dabei weniger das Problem. "Die größten Kochsalzfallen sind Fertigprodukte beziehungsweise verarbeitete Lebensmittel", betont Klaus. Dazu gehören etwa Wurst und Käse, Fischmarinaden, Konservensuppen und Saucen. Auch in Brot ist viel Kochsalz enthalten.

Mediziner empfehlen, pro Tag nicht mehr als sechs Gramm Kochsalz zu sich zu nehmen. "Der Durchschnittsverzehr in Deutschland liegt jedoch leider bei acht bis zwölf Gramm", bemängelt Klaus. In Südeuropa, wo mediterrane Kost mit viel Fisch und frischem Gemüse sowie Obst den Speiseplan dominiert, werde weniger Salz zum Kochen verwendet - deutlich weniger Schlaganfälle und Herzinfarkte seien die Folge. Von hohem Blutdruck sprechen Ärzte ab etwa einem Wert von 140 zu 90 Millimeter Quecksilber (mm HG). Normal sind 120 zu 80 mm HG.

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