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Bayern wollen nächsten Sieg - Mutiger Pizarro

Dem FC Bayern wird vielerorts bereits zur 23. Meisterschaft gratuliert. Dabei sind erst sieben Spieltage vorbei. Patzen ...

Düsseldorf. Dem FC Bayern wird vielerorts bereits zur 23. Meisterschaft gratuliert. Dabei sind erst sieben Spieltage vorbei. Patzen die scheinbar Übermächtigen bei 1899 Hoffenheim, könnten die Verfolger aus Bremen und Mönchengladbach vorbeiziehen.

Stabile Abwehr, treffsicherer Angriff und eine beeindruckende Serie - in der Fußball-Bundesliga geht schon nach sieben Spieltagen die Angst vor einem Durchmarsch des FC Bayern um. Nach zuletzt zehn Pflichtspielsiegen mit 28:0 Toren zweifelt kaum jemand an einem weiteren Erfolg des Tabellenführers im Spitzenduell bei 1899 Hoffenheim. Gleichwohl richtete Claudio Pizarro, Angreifer von Verfolger Werder Bremen, eine Kampfansage an den Rekordmeister: «Irgendwann werden die Bayern fallen. Am Ende werden wir sehen, wer vorne ist», tönte er in einem Interview mit Sport1.

Schon am achten Spieltag könnten die nur zwei Punkte entfernten Norddeutschen dem Titelfavoriten die Tabellenführung streitig machen. Das setzt allerdings eine Niederlage der Münchner und einen Sieg der Bremer im Nordderby bei Hannover 96 voraus. Bei allem Respekt vor dem scheinbar übermächtigen Gegner hofft Hoffenheims Coach Holger Stanislawski auf einen Coup: «Ich gehe davon aus, dass Bayern mit herausragendem Vorsprung Meister wird. Aber wir wollen dennoch den künftigen deutschen Meister schlagen.»

Doch die Art, wie das Team von Trainer Jupp Heynckes zuletzt selbst so starke Gegner wie Manchester City dominierte, spricht für eine Fortsetzung des Münchner Höhenflugs. So könnte Torhüter Manuel Neuer in Hoffenheim die Marke von 1000 Pflichtspielminuten ohne Gegentreffer knacken.

Die Gefahr, dass die zuletzt hochgelobten Bayern den Gegner unterschätzen könnten, sieht Torjäger Mario Gomez nicht: «Das ist uns in zehn Spielen nicht passiert.» Auch Taktgeber Bastian Schweinsteiger hält das Risiko für gering - wenngleich aus anderen Gründen: «Wir gehen am Sonntag auf die Wies'n, und da wollen wir mit einem Sieg hin.»

Ein Duell der besonderen Art steht in Hamburg an. Nur wenige Tage nach dem Werben der HSV-Spitze um Huub Stevens sitzt der Niederländer in der Imtech-Arena tatsächlich auf der Trainerbank - allerdings auf der des Gegners Schalke 04. Weil der Fußball-Lehrer zeitgleich in Gesprächen mit dem Revierclub stand, brach das Tabellen-Schlusslicht die Verhandlungen ab. Den HSV betreut erneut Interimscoach Rodolfo Esteban Cardoso, unter dessen Regie beim 2:1 in Stuttgart am vorigen Spieltag den erste Saisonsieg gelang.

Kurz danach gab Stevens den «Königsblauen» den Zuschlag und feierte gleich im ersten Spiel gegen Haifa in der Europa League ein 3:1. «Dass es nun mit Schalke gegen den HSV geht, mit dem ich vor kurzer Zeit noch über eine Trainertätigkeit gesprochen habe, ist eben im Fußball so. Ich denke, es war legitim von mir, mich zu der Zeit auch mit dem FC Schalke zu unterhalten, wenn er mich verpflichten möchte», kommentierte der 57-Jährige.

Schalke war neben dem FC Bayern, Leverkusen und Hannover einer von vier Clubs, die in dieser Woche auf internationaler Bühne gewannen. Nur Borussia Dortmund zahlte beim 0:3 in Marseille Lehrgeld. Die Partie am Samstag gegen Aufsteiger Augsburg sieht der deutsche Meister als Chance zur Stimmungsaufhellung. «Wir haben die große Gelegenheit, das 0:3 in einem anderen Licht dastehen zu lassen», sagte Trainer Jürgen Klopp voller Hoffnung auf den zweiten Bundesligasieg in Serie.

Von der bisherigen Ausbeute der Clubs aus Bremen und Mönchengladbach (je 16 Punkte) kann der Tabellen-Achte aus Dortmund (10) derzeit nur träumen. Die beiden Verfolger halten bei zwei Zählern Rückstand als Einzige Kontakt zum Spitzenreiter aus München. Vor der schwierigeren Aufgabe steht Werder in Hannover. Doch die Statistik verheißt Gutes: Von den vergangenen 17 Pflichtspielen gegen Werder konnte Hannover nur zwei gewinnen.

Mönchengladbach reist zum Vorletzten nach Freiburg. Borussia-Trainer Lucien Favre peilt den vierten Erfolg hintereinander an: «Wir werden in Freiburg aber erneut viel Geduld brauchen.» (dpa)

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