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Bayern nicht zu stoppen - Guerrero rettet den HSV

Der FC Bayern München dominiert die Liga souverän, die Konkurrenten streiten um die beste Verfolgerrolle. «In dieser ...

Düsseldorf. Der FC Bayern München dominiert die Liga souverän, die Konkurrenten streiten um die beste Verfolgerrolle. «In dieser Form kann man die Bayern nicht halten», befand Nürnbergs Trainer Dieter Hecking nach der 0:4-Pleite im Derby gegen den Rekordmeister.

Mit vier Punkten Rückstand auf den Tabellenführer aus München ist der FC Schalke 04 nach dem 3:1-Erfolg gegen 1899 Hoffenheim zum ersten Bayern-Jäger aufgestiegen. Dahinter tummelt sich ein durch nur drei Punkte getrenntes Verfolgerfeld von sechs Mannschaften. Im Tabellenkeller verliert der SC Freiburg an Boden, Mainz wartet schon seit neun Spielen auf einen Sieg.

Dank Lukas Podolski hat der 1. FC Köln nach dem 0:5-Debakel in Dortmund und dem Pokal-Aus in Hoffenheim zurück in die Erfolgsspur gefunden. Der Nationalspieler steuerte zwei Treffer zum ungefährdeten 3:0-Sieg gegen den FC Augsburg bei. Kölns Ex-Co-Trainer Jos Luhukay bleibt mit Aufsteiger Augsburg auf einem Abstiegsplatz. Auf einem Relegationsplatz steht auch immer noch der Hamburger SV, den Paolo Guerrero mit seinem ersten Saisontor beim 1:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern immerhin vor der vierten Heimniederlage bewahrte.

Eine Woche nach der Niederlage in Hannover kehrte der FC Bayern zu gewohnter Stärke zurück und ließ dem «Club» im Derby nicht den Hauch einer Chance. «So wie wir im Moment Fußball zelebrieren, das macht Spaß. Man muss Jupp Heynckes dankbar sein, wie er Fußball zur Kunst erhoben hat», schwärmte Präsident Uli Hoeneß nach der Gala gegen Nürnberg. Mario Gomez (2./68.), Bastian Schweinsteiger (19.) und Franck Ribéry (39.) sorgten für die frühe Entscheidung und den Vier-Punkte-Vorsprung an der Spitze. «Wenn wir so spielen, sind wir nicht zu stoppen», sagte Torjäger Gomez.

Das sieht auch Schalke-Trainer Huub Stevens ähnlich. Trotz des 3:1-Sieges gegen 1899 Hoffenheim und den Sprung auf Platz zwei will der Holländer nichts von einer Jagd auf den Rekordmeister wissen. «Die sind meilenweit von uns entfernt», meinte Stevens. Meister Dortmund und der VfB Stuttgart lieferten sich beim 1:1 ein packendes Duell. «Das war für mich bislang das geilste Spiel der Saison», sagte BVB-Profi Neven Subotic nach einem echten Spitzenspiel. Serdar Tasci hatte die Schwaben in Front geschossen, Lukas Piszczek sorgte für den Ausgleich.

Dank Marco Reus bleibt auch Borussia Mönchengladbach mit 20 Punkten in der Spitzengruppe. Zwei Treffer des Jung-Nationalspielers bescherten der Mannschaft von Lucien Favre den 2:1-Erfolg im Duell der bislang einzigen Bayern-Bezwinger gegen Hannover 96. «Wir haben gezeigt, dass wir zurecht da oben stehen», meinte der Matchwinner.

Der 150. Bundesligatreffer von Claudio Pizarro leitete einen 3:1-Erfolg von Werder Bremen in Mainz ein. FSV-Trainer Thomas Tuchel zeigte sich nach der Partie dünnhäutig: «Ich kann diesen Mist nicht mehr hören. Neun Wochen erzählen wir den gleich Mist und im Endeffekt holen wir keine Siege.»

Die seit neun Spielen sieglosen Rheinhessen stecken ebenso im Abstiegsstrudel wie der Tabellenletzte SC Freiburg. Mit seinem ersten Bundesligator seit mehr als fünf Jahren sicherte Michael Ballack Bayer Leverkusen vor dem Champions-League-Auftritt beim FC Valencia am 1. November den 1:0-Erfolg im Breisgau. Allerdings zog er sich dabei einen Nasenbeinbruch zu.

Als bester Aufsteiger etabliert sich Hertha BSC nach dem 3:2-Erfolg beim VfL Wolfsburg im Mittelfeld der Tabelle. «Das haben wir uns verdient», sagte Siegtorschütze Pierre-Michel Lasogga. (dpa)

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