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Bayer nur im Soll - Dutt: «Leichtigkeit fehlt»

Erleichterung ja, Befreiung nein. «In der Champions League sind wir total im Soll», sagte Bayer Leverkusens Trainer ...

Leverkusen. Erleichterung ja, Befreiung nein. «In der Champions League sind wir total im Soll», sagte Bayer Leverkusens Trainer Robin Dutt nach dem 2:0-(1:0) gegen den KRC Genk.

Allerdings gestand Dutt auch ein: «Die letzte Leichtigkeit hat gefehlt. Für uns ist, offen gestanden, das Ergebnis nach drei Pflichtspiel-Niederlagen wichtig.» Im Lot ist beim Werksclub nach der Wackelpartie gegen den harmlosen belgischen Fußball-Meister längst nicht alles. «Es war nur ein erster Schritt», meinte Kapitän Simon Rolfes.

Die Mini-Krise unterm Bayer-Kreuz offenbarte auch, dass die Chemie zwischen der Mannschaft und dem Nachfolger des beliebten Jupp Heynckes noch nicht zu stimmen scheint. «Ich rechne der Mannschaft hoch an, dass sie in der Sache vorankommen will. Sie hat eine total gute Mentalität», sagte Dutt, der bei den Bayer-Profis wegen seiner angeblichen Unnahbarkeit nicht besonders gut ankommen soll. «Es ist mein erster richtiger Trainerwechsel. Da bemerkt man, dass es etwas Zeit braucht, bis es funktioniert», meinte Stürmer-Neuzugang André Schürrle.

Dutt selbst sieht keine atmosphärischen Störungen («Ich habe nie so viel kommuniziert wie hier») und lobt dafür das Krisenmanagement der Clubführung. «Der Verein hat gut bewiesen, wie er auch in schwierigen Zeiten mit dem Trainerteam umgeht», sagte der 46-Jährige. Schließlich habe man vor der Saison ein Konzept entwickelt, «das auch Rückschläge nicht ausschließt». Außerdem gehöre es ohnehin zum Trainer-Alltag, dass der Wind auch von vorne bläst. «Dass man in der Kritik steht, ist nicht Robin Dutt exklusiv», stellte er fest. «Da gibt es im Tagesgeschäft immer einen, der auf die Mütze bekommt.»

Damit kennt sich auch Michael Ballack aus, der gegen Genk zeigte, wie wertvoll er sein kann. Nachdem Bayer 04 trotz des 1:0 durch Lars Bender (30. Minute) verunsichert über den Rasen wankte, sorgte der in der 80. Minute eingewechselte 35-jährige Mittelfeldstar mit dem 2:0 in der Nachspielzeit für die Erlösung. «Wenn einer die Leistung so schnell abruft, ist es in unserem Sinne», befand Dutt etwas hölzern.

«Ich denke, dieser Sieg war die Wende», hofft der einmal mehr überzeugende Bayer-Torwart Bernd Leno. Nach dem Pflichtsieg gegen Genk und dem 1:1 zwischen dem FC Valencia und dem FC Chelsea ist nun auch Platz zwei in der Gruppe E und der Einzug ins Achtelfinale der Champions League wieder realistisch. (dpa)

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