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Leverkusen und VfB einigen sich auf Transfer von Leno. Der Klub zahlt angeblich acht Millionen Euro Ablöse für den Torwart.
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Leverkusen und VfB einigen sich auf Transfer von Leno. Der Klub zahlt angeblich acht Millionen Euro Ablöse für den Torwart.

Bundesliga-Transfer

Bayer holt Leno

Leverkusen und VfB einigen sich auf Transfer von Leno. Der Klub zahlt angeblich acht Millionen Euro Ablöse für den Torwart. Leno bekommt einen Vertrag bis 2017. Damit ist der Abgang des jetzigen Torhüters Adlerabsehbar.

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat mit einem ordentlichen Griff in das Portemonnaie den Transfer von Bernd Leno perfekt gemacht und damit eines der größten Torhüter-Talente in Deutschland langfristig gebunden. Der Werksklub einigte sich mit dem VfB Stuttgart am Mittwoch auf einen Wechsel des bisher ausgeliehenen 19-Jährigen zum 1. Januar 2012. Leno erhält einen Kontrakt bis 30. Juni 2017, als Ablösesumme sollen rund acht Millionen Euro geflossen sein. Mit der Verpflichtung von Leno wurde gleichzeitig auch das Ende für Nationaltorhüter Rene Adler eingeläutet, der noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2012 bei Bayer hat. Wegen einer Knieoperation bei Adler hatte Bayer im Sommer kurzfristig Leno ausgeliehen - und setzt nun auf den Youngster. „Der Verein hatte auch etliche andere Optionen, doch er entschied sich für mich, als Rene Adler operiert werden musste. Das hat mir sehr imponiert und deshalb wollte ich unbedingt in Leverkusen bleiben“, sagte Leno in einer offiziellen Mitteilung.

Völler zeigt sich begeistert

Große Befriedigung angesichts des Coups war aus den Worten der Verantwortlichen in Leverkusen herauszuhören. „Mit Bernd Leno haben wir uns die Dienste eines der herausragenden Torhüter-Talente Deutschlands langfristig gesichert. Bernd hat uns in den vergangenen Monaten in einer schwierigen Situation sehr geholfen. Er hat den verletzten Rene Adler hervorragend vertreten und großen Anteil daran, dass wir das Achtelfinale der Champions League erreicht haben“, erklärte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler. Mit seinen Paraden hat Leno schon einen Teil der Kosten eingespielt. Für den Einzug in die Runde der letzten 16 werden etwa drei Millionen Euro ausgeschüttet. Zudem hatte Bayer alleine das Erreichen der Gruppenphase schon über zehn Millionen Euro gebracht.

13 Bundesliga-Spiele, Pokal und Champions League

„Mit seinen sehr guten Leistungen hat er sich diesen langfristigen Vertrag verdient“, sagte Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser. An Bernd Leno müssen diese vielleicht vier Monate wie im Fluge vorbeigezogen sein. 13 Bundesliga-Spiele, DFB-Pokal und als Krönung Champions League gegen die einstigen Finalisten FC Chelsea und FC Valencia - nicht schlecht für den U17-Europameister von 2009. „Ich fühle mich bei Bayer sehr wohl und bin dem Klub dankbar, dass er mir die Chance gegeben hat, Bundesliga und Champions League zu spielen. Dem VfB danke ich für eine gute Zeit“, sagte die neue Nummer eins unter dem Bayer-Kreuz. Verständlich ist die Erleichterung des Teens schon, denn, so komisch wie sich das anhören mag: Leno hätte in Stuttgart wieder die Bank gedroht, weil sich dort Sven Ulreich durchgesetzt hat. „Am Ende war es für uns auch eine wirtschaftliche Entscheidung, mit der alle Beteiligten gut leben können“, sagte VfB-Sportdirektor Fredi Bobic. In die Röhre bei dem Coup schaut nun Nationaltorhüter Rene Adler. Sein Pech der vergangenen knapp zwei Jahre ist kaum zu beschreiben. Als Nummer eins strebte er 2010 der WM-Endrunde in Südafrika entgegen, verletzte sich aber vor dem Turnier. Nun ist Manuel Neuer (Bayern München) unumstritten. Und vor der Saison musste sich Adler einer Operation an der Patellasehne unterziehen - und kämpft jetzt um sein Comeback. Das wird Adler wohl bei einem neuen Arbeitgeber feiern müssen. Ein Verbleib des 26-Jährigen, dessen Gehaltsvorstellungen bei den Verhandlungen auch nicht mit denen Bayers korrespondierten, ist praktisch ausgeschlossen. „Das ist eher unwahrscheinlich“, sagte Völler in der „Sport-Bild“.

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