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Bundestrainer Joachim Löw und Michael Ballack, hier während eines Trainings im Juni 2008 in Ascona in der Schweiz, haben sich zu einem Vier-Augen-Gespräch in der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main getroffen.
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Bundestrainer Joachim Löw und Michael Ballack, hier während eines Trainings im Juni 2008 in Ascona in der Schweiz, haben sich zu einem Vier-Augen-Gespräch in der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main getroffen.

Fußball-Nationalmannschaft

Ballacks Bußgang zu Trainer Löw

Die Ära des Michael Ballack als DFB-Kapitän geht wohl zu Ende.

Die Entscheidung über die Zukunft von Michael Ballack in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft wird am Freitag bekanntgegeben. Dies teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Donnerstagabend mit, nachdem sich Ballack und Bundestrainer Joachim Löw in der Verbandszentrale zu einem Vier-Augen-Gespräch getroffen hatten, um die Irritationen der vergangenen Tage aus der Welt zu schaffen.

Nach der Unterredung zwischen Löw und seinem Kapitän wurden vom DFB keine weiteren Details mitgeteilt. Der 89-malige Nationalspieler, der sich zurzeit von den Folgen einer Fuß-OP erholt, war am Donnerstag auf dem Frankfurter Flughafen gelandet und hatte sich dann direkt Weg in die Otto-Fleck-Schneise 6 begeben, wo der Bundestrainer schon auf ihn wartete. Nach dem Treffen verabschiedete sich Ballack gleich wieder in Richtung London.

Zuvor war spekuliert worden, dass Ballack dem Bundestrainer seinen Rücktritt als Kapitän anbietet. Im Gegenzug würde Löw auf weitere Sanktionen gegen dem Mittelfeldspieler verzichten, der in einem Interview Löw schwer angegriffen und unter anderem mehr Respekt und Ehrlichkeit gegenüber verdienten Internationalen gefordert hatte. Der DFB wollte weder zu möglichen Maßnahmen durch Löw Stellung nehmen noch zu Spekulationen, Ballack solle seine Kapitänsbinde an Philipp Lahm weiterreichen.

Der Bundestrainer hatte nach Ballacks verbalem Angriff zunächst erklärt, dass er sich von keinem Spieler in die Mannschaftsaufstellung reinreden lassen werde. DFB-Präsident Theo Zwanziger hatte Löw Rückendeckung gegeben und erklärt, dass er jede Entscheidung des 48-Jährigen mittragen werde. Löw bekam in der Auseinandersetzung mit seinem wichtigsten Spieler Zuspruch von Teammanager Oliver Bierhoff. "Man kann Joachim Löw nicht vorwerfen, dass er anderen gegenüber keinen Respekt zeigt. Der Trainer muss die Entscheidungen treffen, er muss schließlich auch den Kopf hinhalten. Alle Spieler haben dies zu akzeptieren", sagte Bierhoff dem Fachmagazin kicker.

Ballack hatte am Samstag bereits eingeräumt, dass er über das Ziel hinausgeschossen sei und in einer Presseerklärung mitgeteilt: "Ich muss leider feststellen, dass es ein Fehler war, diesen Weg zu wählen." Der Mittelfeldspieler kündigte auch eine Entschuldigung beim Bundestrainer an. Er versicherte, dass er Löw "persönlich als Mensch und Trainer" schätze. sid/dpa

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