Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

...doch mit dem Auto bis vor die Haustüre. "Absurd", meint Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle.
+
...doch mit dem Auto bis vor die Haustüre. "Absurd", meint Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle.

Mit dem Auto zum Sport?

Baden-Württemberg will Freizeitsportler für Umweltschutz gewinnenRund die Hälfte der Freizeitsportler fährt nach einer Studie im Auftrag des baden-württembergischen Innenministeriums mit dem Auto zum Sport. "Absurd", sagt Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle.

Stuttgart (dpa). Rund die Hälfte der Freizeitsportler fährt nach einer Studie im Auftrag des baden-württembergischen Innenministeriums mit dem Auto zum Sport. Deshalb sollten Sporbegeisterte künftig für einen besseren Klima- und Umweltschutz gewonnen werden, sagte Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle (CDU) am Montag zu dieser bundesweit ersten Untersuchung zu "Mobilität und Sport". "Es ist absurd, erst zehn Kilometer mit dem Auto zu fahren, bevor man anfängt, Sport zu treiben", sagte Günther Sabow vom Institut für Verkehr und Umwelt in Stuttgart.

Auf das Jahr gerechnet legen die Sportler im Südwesten mit dem Auto fünf Milliarden Kilometer zurück, heißt es in der Studie.

Öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad und Fußwege mit eingerechnet bewältigen die Sportler pro Jahr allein in Baden-Württemberg rund 8,2 Milliarden Kilometer. "Das ist ein nicht zu vernachlässigender Wirtschaftsfaktor", betonte Rainer Hipp vom Landessportverband Baden- Württemberg. Doch auch die Folgen für Klima und Flächenbeanspruchung müssten berücksichtigt werden.

Alternativ könnten Sportler Fahrgemeinschaften bilden oder auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, heißt es in der Studie. Oder sie könnten mit dem Sport gleich vor der Haustür beginnen. Dies spare Spritkosten und schone die Umwelt. Nur vier Prozent der Aktiven nutzen öffentliche Verkehrsmittel, um ihre Sportstätte zu erreichen.

Grund sei häufig die schlechte Anbindung der Anlagen, die oft außerhalb von Wohngebieten liegen.

Mehr als sechs Millionen Menschen im Südwesten trieben regelmäßig Sport. Besonders beliebt seien Jogging, Walking und Radfahren bei den repräsentativ befragten rund 1200 Sportlern in Baden-Württemberg. Vor allem die Sportler im Alter über 65 Jahre seien ausgesprochen aktiv, sagte Sabow. "Die Menschen werden immer älter, haben mehr Freizeit und dadurch mehr Bewegungsbedarf", erklärte Staatssekretär Köberle.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare