Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Drohgebärde: Neuseeland und Australien machen Druck auf den Rugby-Weltverband.
+
Drohgebärde: Neuseeland und Australien machen Druck auf den Rugby-Weltverband.

Rugby-WM: Millionenverluste

Australien und Neuseeland drohen mit Boykott

Die beiden Rugbynationen attackieren den Weltverband wegen eines zu rigiden Sponsoren-Reglements. Grund sind Verluste in zweistelliger Millionenhöhe.

Die beiden Rugbynationen attackieren den Weltverband wegen eines zu rigiden Sponsoren-Reglements. Grund sind Verluste in zweistelliger Millionenhöhe.

Nach Neuseeland droht auch Erzrivale Australien mit einem Boykott der Rugby-Weltmeisterschaften 2015 in England. Durch das Sponsoren-Reglement des Weltverbandes IRB während der sechswöchigen WM 2011 erleiden beide Verbände Verluste in zweistelliger Millionenhöhe. Neuseeland darf während der WM nicht für seinen Hauptsponsor, eine Biermarke, werben, weil ein offizieller WM-Sponsor aus dem gleichen Segment kommt. Sowohl Neuseeland und Australien fordern eine Novelle der Regel, notfalls würde man auf die WM-Teilnahme in vier Jahren verzichten.

„Während der WM erleiden wir einen Verlust von 13,2 Millionen Neuseeländischer Dollar. So kann es nicht weitergehen“, sagte Steve Tew, Vorsitzender des neuseeländischen Rugby-Verbands (NRZU), dem „Guardian“: „Die Chancen, dass wir 2015 nach England reisen, sind momentan sehr gering.“

Ausgerechnet Erzrivale Australien unterstützt die Pläne der „All Blacks“. „Wie Steve schon gesagt hat, ist das derzeitige wirtschaftliche Modell untragbar und inakzeptabel“, sagte der australische Verbandschef John O'Neill in einer Pressemitteilung. Der Funktionär drängte auf eine schnelle Entscheidung seitens des IRB, denn auch Australien werde die „signifikante Verluste in vier Jahren nicht akzeptieren“. (dapd)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare