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Nase vorn: Der Österreicher Lucas Auer vom Mercedes-AMG DTM Team Mücke.
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Nase vorn: Der Österreicher Lucas Auer vom Mercedes-AMG DTM Team Mücke.

DTM Lausitzring

Auer gewinnt auf dem Lausitzring

Der österreichische Mercedes-Pilot Lucas Auer stiehlt den Altstars der DTM die Show und sichert sich mit einer fehlerfreien Vorstellung den ersten Sieg seiner Karriere.

Der Neffe des ehemaligen Formel-1-Fahrers Gerhard Berger gewann das sechste Saisonrennen auf dem Lausitzring von der Pole Position startend souverän vor Mattias Ekström (Schweden) im Audi und seinem Markenkollegen Robert Wickens aus Kanada.

Abseits der Strecke sorgte der Italiener Edoardo Mortara für einen Schreckmoment: Bei seinem Pflichtboxenstopp rammte der Audi-Fahrer einen Mechaniker. Der Betroffene rappelte sich zwar auf, wurde aber für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die DTM-Rennleitung kündigte an, den Vorfall nach dem Rennen zu analysieren. Später gab es leise Entwarnung, der Mechaniker erlitt nur leichtere Verletzungen.

"Ich habe noch nie so hart für einen Sieg arbeiten müssen. Mein Tempo war einfach gut. Dann melde ich mich heute mal bei meinem Onkel. Die Freude ist riesig, ich bin stolz", sagte Auer in der ARD. "Es ist grandios für ihn, er hatte das Tempo. Eine tolle Geschichte, absolut souverän und verdient", urteilte ARD-Experte Norbert Haug.

Der 21-jährige Auer beendete damit die kleine Durststrecke von Mercedes - den bislang einzigen Saisonsieg hatte Paul di Resta (Großbritannien) beim zweiten Rennen in Hockenheim geholt. Neben Auer, der den ersten DTM-Sieg eines Österreichers überhaupt feierte, überragte auch Ekström. Der Schwede war von Rang neun ins Rennen gegangen, mit einer geschickten Strategie und sehenswerten Überholmanövern arbeitete er sich aber eindrucksvoll durchs Feld.

"Als alle in der Box waren, habe ich alles gegeben. Ich wusste, dass das Überholen schwer wird. Die Taktik ist voll aufgegangen", sagte Ekström, der seinen Pflichtstopp lange herauszögerte und in der Gesamtwertung mit 46 Punkten Rang drei hinter dem neuen Führenden Wickens (58) und Wittmann (55) eroberte.

Auf der Strecke dominierten Mercedes und Audi das Geschehen nach Belieben, während BMW ein enttäuschendes Rennen erlebte. Einzig Ex-Meister Marco Wittmann (Markt Erlbach) konnte dem Tempo der Konkurrenz ansatzweise folgen und holte Rang sechs. Meisterschaftsanwärter Timo Glock (Wersau/BMW) wurde dagegen von Startplatz zwei bis auf zehn durchgereicht.

Für die am Samstag bereits starken Audi um den Spanier Miguel Molina, den Sieger des ersten Rennens, fuhren auch Jamie Green (Großbritannien/4.) und Nico Müller (Schweiz/8.) in die Punkte.

Glock verpatzte seinen Start vollkommen, und Mercedes-Fahrer Wickens überholte den ehemaligen Formel-1-Fahrer noch vor der ersten Kurve. Während Auer enteilte und sein eigenes Rennen fuhr, wurde es hinter ihm turbulent. Augusto Farfus (Brasilien/BMW) flog nach einem harten Manöver von Molina von der Strecke. "Der souveräne Sieger von Samstag macht so einen Fehler! Das ist ein Ding der Unmöglichkeit", schimpfte Haug. Später sahen die Zuschauer Ekströms eindrucksvolle Aufholjagd. (sid)

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