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Auch pflanzliche Nahrungsmittel können schaden

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Pflanzliche Lebensmittel sind nicht so gesund, wie angenommen. Einige Gemüse können sogar schaden.

Berlin (AP). Bisher galt Fleisch als das böse Nahrungsmittel. Tierische Fette gelten seit längerem als weniger gesund, als pflanzliche Fette. Zuletzt hatten Gammelfleischskandale für Misstrauen bei den Verbrauchern gesorgt. Nun gerät auch das vermeintlich gesunde Gemüse ins Visier. Denn offenbar können auch pflanzliche Lebensmittel gesundheitsschädliche Stoffe enthalten. Darauf weist das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hin.

So kann etwa der Stoff Cumarin, der in bestimmten Zimtarten vorkommt, in hohen Dosen die Leber schädigen. Oder so genannte Isoflavone - die etwa in Sojabohnen oder Rotklee enthalten sind, können in hoher Dosierung die Funktion der Schilddrüse beeinträchtigen und das Brustdrüsengewebe verändern. Laut BfR könnte die Substanz möglicherweise die Entwicklung von Brustkrebs fördern. Isoflavone Isoflavone ähneln dem weiblichen Sexualhormon Östrogen und werden auch als Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden genutzt.

Auch Sellerie, Pastinaken oder Petersilie bergen Risiken. Diese Pflanzen enthalten so genannte Furocumarine, die die Lichtempfindlichkeit steigern können. Bereits mit einer großen Mahlzeit von gekochtem Sellerie kann der Körper so viel Furocumarine aufnehmen, dass normale Haut sehr empfindlich auf Sonnenlicht reagiert. Gerade weil viele Inhaltsstoffe von Pflanzen zunehmend auch als konzentrierter Extrakt verwendet werden, sollten ihre toxischen Wirkungen laut BfR systematisch erfasst werden.

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