Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nicht nur zuckerhaltige Limonaden schlagen auf dem Kalorienkonto schwer zu Buche. Besonders bei Mädchen führt der Genuß von Fruchtsäften oft zu Übergewicht.
+
Nicht nur zuckerhaltige Limonaden schlagen auf dem Kalorienkonto schwer zu Buche. Besonders bei Mädchen führt der Genuß von Fruchtsäften oft zu Übergewicht.

Ernährung

Auch Fruchtsäfte machen dick

Nicht nur zuckerhaltige Limonaden schlagen auf dem Kalorienkonto schwer zu Buche. Besonders bei Mädchen führt der Genuß von Fruchtsäften oft zu Übergewicht.

Bonn (ap) - Nicht nur zuckerhaltige Limonaden machen dick: Auch Fruchtsäfte schlagen auf dem täglichen Kalorienkonto ordentlich zu Buche, wie das Forschungsinstitut für Kinderernährung an der Universität Bonn mitteilte.

"Softdrinks und Fruchtsäfte sind Dickmacher und deshalb nicht die geeigneten Durstlöscher", warnt deshalb die Forscherin Mathilde Kersting. Denn trotz der in den Getränken enthaltenen Kalorien machen sie nicht so satt wie feste Nahrung. Hunger sollte deshalb besser mit Obst gestillt und Durst mit Wasser gelöscht werden.

Die Forscher griffen auf Daten zu den Ernährungsgewohnheiten von 244 Jugendlichen zurück, die seit dem dritten Lebensmonat bis zum 18. Lebensjahr dokumentiert wurden. Die untersuchten Jungen und Mädchen tranken im Schnitt täglich 1,5 beziehungsweise 1,2 Liter Flüssigkeit pro Tag, Softdrinks und Fruchtsäfte machten davon mehr als ein Drittel aus.

Bei den Mädchen ging demnach ein erhöhter Konsum zuckerhaltiger Getränke mit einem deutlich erhöhten Body-Mass-Index (BMI) einher, der das Gewicht im Verhältnis zur Größe angibt. Säfte hatten dabei einen besonders starken Effekt. Bei den Jungen ließ sich allerdings kein Zusammenhang nachweisen, wie die Forscher mitteilten. Da bei ihnen die Pubertät allerdings weit größere Änderungen des Energiehaushaltes auslöse, könne sich eine hohe Zufuhr flüssiger Energie erst im höheren Alter bemerkbar machen, schreiben die Wissenschaftler.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare