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Lance Armstrong wehrt sich gegen das Verfahren wegen Steuerbetrugs. Foto: Shawn Thew
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Lance Armstrong wehrt sich gegen das Verfahren wegen Steuerbetrugs. Foto: Shawn Thew

Armstrong beantragt Einstellung des Betrugsverfahrens

Der frühere US-Radprofi Lance Armstrong hat die Einstellung des Verfahrens wegen Steuerbetrugs beantragt. In dem Antrag an ein Bundesgericht in Washington heißt es, die Klage sei «reich an Spekulation und Übertreibung, aber arm an Beweisen und realistischen juristischen Thesen».

Der frühere US-Radprofi Lance Armstrong hat die Einstellung des Verfahrens wegen Steuerbetrugs beantragt. In dem Antrag an ein Bundesgericht in Washington heißt es, die Klage sei «reich an Spekulation und Übertreibung, aber arm an Beweisen und realistischen juristischen Thesen».

Angestrengt hatte das Verfahren gegen den geständigen Doper Armstrong zunächst sein früherer Teamkollege Floyd Landis. 2013 schaltete sich auch das US-Justizministerium ein und unterstützte die Klage wegen Steuerbetrugs.

Hintergrund sind Sponsorenzahlungen in Höhe von 30 Millionen Dollar an das frühere US-Postal-Team von Armstrong. Da die US-Behörden angeblich nichts von den Doping-Machenschaften von Armstrong und seinen Helfern wussten, verlangen sie ihre aus Steuermitteln gezahlten Fördergelder für den Rennstall zurück.

Armstrong hatte im Januar 2013 in einem TV-Interview ein umfassendes Doping-Geständnis abgelegt. Daraufhin waren ihm alle sieben Siege bei der Tour de France aberkannt worden.

Armstrongs Anwälte argumentierten nun allerdings, Sponsor US Postal habe «erhebliche Vorteile» aus der Unterstützung des Radteams gezogen und nie Maßnahmen gegen Doping ergriffen. Daher sei die nachträgliche Rückforderung von Geldern «verlogen und wertlos». (dpa)

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