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Wolfgang Maier freut sich über den Sieg von Viktoria Rebensburg im Riesenslalom.
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Wolfgang Maier freut sich über den Sieg von Viktoria Rebensburg im Riesenslalom.

Alpin-Direktor Wolfgang Maier: "Hammerergebnis"

Whistler. Mit drei Olympiasiegen haben die Skirennfahrer die meisten deutschen Goldmedaillen bei den Winterspielen in Vancouver gesammelt.

Whistler. Mit drei Olympiasiegen haben die Skirennfahrer die meisten deutschen Goldmedaillen bei den Winterspielen in Vancouver gesammelt.

Doppel-Gold für Maria Riesch, Einfach-Gold für Viktoria Rebensburg - nur bei den Herren blieb der die erhoffte Top-Platzierung aus. "Drei Goldmedaillen zu holen, ist ein Hammerergebnis", sagte DSV-Alpin-Direktor Wolfgang Maier.

Wie fällt ihre Olympia-Bilanz bei den Alpinen aus?

Maier: "Drei Goldmedaillen zu holen, ist ein Hammerergebnis. Bei den Alpinen sind wir die einzige Nation, die drei Goldmedaillen geholt hat. Da muss man als Gesamtleistung respektieren, dass die Alpinen einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht haben. Das waren außergewöhnliche Olympische Spiele für uns. Wir haben aber auch schon relativ heftige Spiele gehabt, wo es in die anderen Richtung gegangen ist. Deshalb braucht jetzt keiner die Nase nach oben strecken und meinen, dass wir jetzt über den Berg sind. Es geht immer weiter."

Mit Maria Riesch haben Sie wieder eine Doppel-Olympiasiegerin. Wie groß ist ihr Stellenwert?

Maier: "Maria ist und bleibt die Galionsfigur. Aber neben ihr wachsen weitere Figuren heran. Wir sind in der Spitze wieder breiter aufgestellt. Wenn eine 20-Jährige wie Viktoria Rebensburg eine Goldmedaille gewinnt, wird sie auch in Zukunft eine Stütze sein. Und für Kathrin Hölzl war Platz sechs vielleicht nicht so gut, aber sie ist Weltmeisterin und Führende im Riesenslalom-Weltcup. Auch Susanne Riesch kann aufs Podium fahren und Christina Geiger ist Junioren-Weltmeisterin. Es ist also ein Polster da."

Und wie enttäuscht sind Sie über das Slalom-Aus von Felix Neureuther?

Maier: "Du kämpfst darum, dass du irgendwo ein Gleichgewicht zwischen Damen und Herren bekommst. Und du hast nur die eine Chance mit dem Felix im Slalom und jetzt hast du wieder das übliche: Du bist bei den Frauen top und bei den Herren bist du wieder nicht dabei, obwohl er besser ist als das Ergebnis aussagt. Das ist die Achterbahn."

Trübt das die Gesamtbilanz?

Maier: "Im ersten Moment drückt das schon ein bisschen. Nachdem der Felix einen ganz guten Riesenslalom-Einstand hatte, hat man gedacht, man kann wenigstens im offenen Fight geschlagen werden oder sich bekämpfen. Und dann scheidet einer aus, das ist natürlich schon ein bisschen schwierig. Aber das geht wieder vorbei."

Sehen Sie denn die Perspektive, dass bei der Heim-WM im nächsten Jahr in Garmisch-Partenkirchen oder bei den Spielen 2014 mehr Herren dabei sind?

Maier: "Ich bin sicher, dass wir bis 2014 bei den Herren mehr am Start haben, die ganz normal die Norm schaffen werden. Ich hoffe, dass wir in Sotschi das erste Mal unter Beweis stellen können, woran mit viel Einsatz gearbeitet wird. Es gibt da schon Leute, die zur Figur heranreifen können."

Aufgezeichnet von Michael Becker, dpa

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