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Derrick Allen (vorne) von Frankfurt gegen Tibor Pleiss von Brose Baskets am 17. Juni 2010.
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Derrick Allen (vorne) von Frankfurt gegen Tibor Pleiss von Brose Baskets am 17. Juni 2010.

Basketball

Alle gegen Bamberg

Für einen soliden Tipp, wer neuer deutscher Basketballmeister wird, genügt vor Beginn der Playoffs der Basketball-Bundesliga Samstag ein Blick auf die Tabelle: Titelverteidiger Bamberg ist der große Favorit.

Die Mannschaft von Trainer Chris Fleming verlor von 34 Spielen der Hauptrunde nur zwei – die beste Bilanz seit der Erweiterung der Liga auf achtzehn Teams.

„Die Dominanz von Bamberg hat mich überrascht“, sagt Dirk Bauermann. Auch der Nationaltrainer, der Bayern München in die BBL geführt hat, favorisiert seinen Ex-Klub, „weil sie Spieler auf der Bank haben, die in jeder anderen Mannschaft von Beginn an spielen würden“. Bauermann verhehlt nicht, dass er sich bei den Playoff-Teilnehmern mehr deutsche Profis in tragenden Rollen wünscht, „aber es sind schon mehr als noch vor drei, vier Jahren“. Nationalspieler Tibor Pleiß gehört in Bamberg – wie Flügelspieler Philipp Schwethelm bei Gegner Bremerhaven – zur Startformation. „Er hat dort viele wichtige Aufgaben“, lobt Bauermann die Entwicklung des 21-jährigen Centers, der als NBA-Kandidat gehandelt wird. Bamberg absolvierte gerade ein fünftägiges Trainingslager in Malaga. „Gut, dass das Team mal rauskam“, sagt Trainer Chris Fleming und verspricht für den ersten Auftritt am Sonntag: „Wir sind bereit.“

Kein Deutscher in der Startaufstellung

Wenn Alba Berlin am Samstag Oldenburg empfängt, wird kein einziger Deutscher zu Beginn des Spiels auf dem Parkett stehen. Die Nationalspieler Sven Schultze, Lucca Staiger und Heiko Schaffartzik müssen sich bei Alba mit einem Platz auf der Bank begnügen. Ob ihnen Alba-Trainer Muli Katzurin wenigstens einige Minuten Einsatzzeit gewährt, ist ungewiss. Die Chancen des Spielmachers Schaffartzik werden da als Ersatz von Regisseur Taylor Rochestie noch am größten sein.

Katzurin steht unter besonderem Druck. Der Israeli, der während der Saison Luka Pavicevic ersetzte, soll seine Mannschaft zur Meisterschaft führen. „Ich werde den Teufel tun und über den Titel sprechen“, mag Alba-Manager Marco Baldi davon nichts hören. Dass ein Viertelfinal-Aus wie im Vorjahr eine herbe Enttäuschung wäre, räumt aber auch er ein: „Das wollen wir jetzt natürlich besser machen.“

Der letztjährige Finalist Skyliners Frankfurt, der auf Göttingen trifft, musste in der Saison unter anderem den Schlaganfall von Flügelspieler A. J. Moye verkraften. Mit zuletzt konstant guten Leistungen haben sich die Frankfurter unter ihrem Cheftrainer Gordon Herbert als Zweiter hinter Bamberg für die Meisterrunde qualifiziert. Viele Augen werden auf Skyliners-Aufbauspieler DaShaun Wood gerichtet sein, der zum wertvollsten Akteur der Saison gewählt wurde. „Er war mit Sicherheit der auffälligste Spieler“, sagt auch Bauermann, „aber ob er auch der wertvollste Spieler war, ist schwierig zu beurteilen. In diese Reihe sehe ich beispielsweise auch den Berliner Jenkins und den Bamberger Suput.“

Im vierten Duell der Best-of-five-Serien stehen sich das hoch gehandelte Team aus Quakenbrück und Braunschweig gegenüber. (dapd)

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