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Puck (Symbolbild).
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Puck (Symbolbild).

Deutsche Eishockey-Liga

Adler Mannheim weiter in der Krise

Der sechsmalige deutsche Eishockey- Meister Adler Mannheim findet kein Mittel aus der Krise und verliert zuhause 3:6 gegen Spitzenreiter Eisbären Berlin. Die Frankfurt Lions unterliegen in Ingolstadt mit dem gleichen Ergebnis.

Der Absturz von DEL-Rekordmeister Adler Mannheim geht ungebremst weiter: Der sechsmalige deutsche Eishockey- Meister verlor am Sonntag daheim 3:6 gegen Titelverteidiger und Spitzenreiter Eisbären Berlin, der schon 5:0 geführt hatte. Die Mannheimer müssen nach einer punktlosen Woche mehr denn je darum bangen, Platz zehn zu behaupten und zumindest die Qualifikationsrunde für die Play-Offs zu erreichen.

Hinter dem souveränen Meister Berlin bleiben die DEG Metro Stars durch den 3:2-Heimsieg über die Hamburg Freezers ebenso unangefochten Zweiter.

Platz drei behauptete der EHC Wolfsburg mit 5:1 über die Krefeld Pinguine. Während Wolfsburg zum fünften Mal nacheinander gewann, bleibt Krefeld hinter Mannheim. Der Tabellen-Vierte Nürnberg Ice Tigers gewann 4:2 gegen Schlusslicht Kassel Huskies. Rang fünf verteidigte der ERC Ingolstadt mit 6:3 über die Frankfurt Lions. Top- Torjäger Thomas Greilinger steuerte sein 31. Saisontor bei.

Die Kölner Haie stoppten nach sieben Auswärtsniederlagen ihre Pleitenserie auf fremdem Eis und siegten 6:4 bei den Straubing Tigers. Der achtmalige Champion zog am Tabellen-Achten Augsburger Panther vorbei, der 1:3 bei den Iserlohn Roosters verlor. Iserlohn sitzt auf Platz elf den Mannheimern im Nacken.

Schon früh zeichnete sich für die Adler die 14. Niederlage in den vergangenen 16 Partien ab, auch unter dem neuen Cheftrainer Teal Fowler gelang nur ein Erfolg in sieben Spielen. Adler-Gesellschafter Daniel Hopp betonte aber im Pay-TV-Sender "Sky", dass es nach der Trennung von Doug Mason keinen weiteren Trainerwechsel geben wird und die Saison unter Fowler zu Ende gespielt wird. Hopp wirkte jedoch ratlos und gestand: "Das ist eine sehr schwierige Situation, die ich mir nicht erklären kann." Die Eisbären deckten von Beginn an die Defensivschwächen der übermotivierten Mannheimer auf und gingen durch Chris Hahn (5.) schnell in Führung. In der hitzigen Partie mussten Ex-Nationalspieler Sven Butenschön und der langjährige NHL-Profi Jeff Friesen nach einer Schlägerei schon wenig später in die Kabine. Noch auf dem Weg dorthin ging das Scharmützel zwischen Adler Butenschön und Eisbär Friesen weiter, erst Ordner konnten die beiden trennen.

Kurz darauf traf Nationalstürmer André Rankel in Überzahl mit seinem 18. Saisontor zum 2:0 für die Berliner (12.). Die Brüder Tyson und Travis James Mulock machten binnen drei Minuten im zweiten Durchgang schon den sechsten Sieg in Folge klar. Erst traf Tyson Mulock (28.), dann ließ Olympia-Teilnehmer T.J. Mulock einen Doppelschlag (30./31.) folgen. Nach dem 0:5 verließ Adler-Torhüter Fred Braithwaite, der schon beim erstenGegentor schlecht aussah, das Eis. Dustin Papineau (43.), Ronny Arendt (46.) und Jame Pollock (56.) verkürzten gegen die zurücksteckenden Gäste, T.J. Mulock (60.) gelang noch sein dritter Treffer ins leere Tor. (dpa)

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