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Brancou Badio (rechts) erzielte die ersten 13 der 15 Frankfurter Punkte.
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Brancou Badio (rechts) erzielte die ersten 13 der 15 Frankfurter Punkte.

Skyliners

Skyliners verschaffen sich Luft im Abstiegskampf

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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Die Frankfurt Skyliners gewinnen das Hessenderby bei den Gießen 46ers mit 90:79 und sind nun 13. in der Basketball-Bundesliga. Spielmacher Will Cherry ist mit 25 Punkten überragender Mann, Brancou Badio kommt auf 20 Zähler.

Vor einigen Wochen hing noch eine dicke, graue Abstiegswolke über dem Frankfurter Basketballhimmel. Nach dem Sieg über Heidelberg am Donnerstag und dem 90:79-Erfolg über die Gießen 46ers am gestrigen Sonntag haben sich die Skyliners Luft im Abstiegskampf verschafft und die Wolke zu einem Wölkchen schrumpfen lassen. Angeführt vom einmal mehr überragenden Point Guard Will Cherry (25 Punkte) stehen die Skyliners nun auf Tabellenplatz 13 und haben vier Punkte Vorsprung auf Gießen, die 17. sind.

Es war ein turbulenter Sonntag für die Frankfurter Korbjäger. Erst am Vormittag stand überhaupt fest, dass sie in Gießen antreten dürfen. Am Freitag war Lukas Wank positiv auf das Coronavirus getestet worden, woraufhin das Training abgesagt werde musste. Alle Spieler sowie das Trainer- und Betreuerteam machten einen Test. Weil aber zwei negative Tests nötig sind, musste der gesamte Tross am Sonntagmorgen um 7 Uhr zum Flughafen fahren, um sich mit einem PCR-Test freitesten zu lassen. „Wir haben einfach versucht, das Beste aus der Situation zu machen“, sagte Brooks DeBischopp. Der Center machte mit 14 Punkten und acht Rebounds sein bislang bestes Spiel.

Den Ton im Angriff setzte zu Beginn Brancou Badio. Der 22-jährige Senegalese erzielte 13 der ersten 15 Frankfurter Punkte. In den ersten zwei Partien nach seinem Muskelfaserriss war der 1,88-Meter-Mann noch überhaupt nicht in Tritt gekommen. Mit neuer Frisur war er am Sonntag deutlich treffsicherer, kam auf 20 Zähler. „Im ersten Viertel haben wir durch die Dreipunktewürfe viel Selbstvertrauen getankt, danach war das Spiel leichter für uns“, sagte Cheftrainer Diego Ocampo. 25:15 führten die Skyliners nach den ersten zehn Minuten.

In der zweiten Hälfte war es dann der überragende Will Cherry, der mit sieben Punkten in Folge einen 11:0-Lauf (55:36) einläutete. Zeitweise führten die Skyliners sogar mit 20 Punkten, reichten dann im Schlussviertel den Gastgebern aber wieder den Strohhalm der Hoffnung. Die 46ers kamen bis auf sechs Punkten heran (71:77).

Die Skyliners behielten aber an der Freiwurflinie die Nerven und siegten letztlich doch ungefährdet - und das obwohl diesmal Jamel McLean (drei Punkte) einen rabenschwarzen Tag erwischte. Solange sich die Skyliners aber auf Will Cherry verlassen können, werden sie die Abstiegswolken schon bald ganz vertreiben können.

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