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Skyliners stoßen an ihre Grenzen

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Von: Timur Tinç

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Für die Skyliners war in Bonn nichts zu holen.
Für die Skyliners war in Bonn nichts zu holen. © IMAGO/Beautiful Sports

Die Frankfurter Erstliga-Basketballer verlieren 66:89 beim Tabellenführer aus Bonn - ohne Große war nichts zu holen.

Die Frankfurt Skyliners haben nach zwei Siegen in Folge wieder eine Niederlage einstecken müssen. Am Donnerstagabend verloren die Hessen beim Tabellenführer der Basketball-Bundesliga (BBL) aus Bonn mit 66:89 und stießen mit ihrem dünnen Kader ganz klar an ihre Grenzen. Neben den Langzeitverletzten Einaras Tubutis (Innenbandzerrung im Knie) und Lorenz Brenneke (Adduktoren) fehlte gestern der dritte große Spieler Matt Haarms. Der 2,21 Meter große Center hatte am Montag im Spiel gegen Rostock einen Schlag auf den Rücken bekommen. Der Muskelspasmus im Rücken war nicht aufzulockern. Für ihn spielte der erst 19-jährige Alexander Richardson von Beginn an.

Während die Skyliners gegen Ludwigsburg und Rostock offensiv überzeugen konnten, waren die Bonner an beiden Enden des Feldes eine Klasse besser als die Frankfurter. Defensiv versperrten sie den Skyliners die Passwege und ließen ein gutes Zusammenspiel nicht aufkommen. So kamen die Skyliners nur auf zehn Assists. Anfangs konnten sie dank ihrer Schnellangriffe die Partie noch offen gestalten und lagen nach einem Korbleger von Joshua Obiesie nur 13:15 zurück. Danach zogen die Gastgeber jedoch Stück für Stück davon, weil die Skyliners sich jeden Wurf hart erarbeiten mussten und die Quoten dementsprechend niedriger ausfielen als bei den zwei Siegen zuvor.

Die eingespielten Bonner zeigten perfekten Team-Basketball mit 26 Assists. Dazu erwischte Tyson Ward mit 29 Punkten eine Sahnetag. Bester Frankfurter Werfer war Lukas Wank mit 21 Punkten, Karrierebestwert. Marcus Lewis und Laurynas Beliauskas, beide zuletzt überragend, kamen nur auf fünf beziehungsweise vier Zähler.

Wenige Minuten vor Schluss brachte Skyliners-Cheftrainer Geert Hammink auch noch die Youngster Justin Onyejiaka und Nolan Adekunle in die Partie, um Kräfte für die kommenden Aufgaben zu schonen. Am Dienstag (19 Uhr) müssen die Skyliners zum Deutschen Meister Alba Berlin.

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