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Skyliners stellen das Körbe werfen ein

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Von: Timur Tinç

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Am Ende ging nichts mehr bei den Skyliners. Foto: Imago images
Am Ende ging nichts mehr bei den Skyliners. © imago images/Beautiful Sports

Die Frankfurt Skyliners halten 30 Minuten gegen Alba Berlin mit. Nur zwei Zähler im Schlussviertel führen zur klaren 56:72-Niederlage. Damit sind die Hessen nun Tabellen-16. der Basketball-Bundesliga.

Müde, erschöpft, kein Gas mehr im Tank. Diego Ocampo umschrieb in mehreren Worten, warum die Frankfurt Skyliners – wieder einmal – in einem Schlussviertel in dieser Saison eingebrochen sind. Dabei war der hessische Basketball-Bundesliga fast 30 Minuten in Schlagdistanz zu Alba Berlin, die irgendwie nur das allernötigste taten, um diese Partie zu gewinnen. Mit vier Zählern Rückstand waren die Skyliners in die letzten zehn Minuten gegen den deutschen Meister gegangen und stellten da einfach das Körbewerfen ein. Nur noch zwei mickrige Pünktchen gelangen den Skyliners, sodass die Partie 56:72 endetete.

„Wir hätten mehr Dreier treffen müssen, um im Spiel zu bleiben“. sagte Ocampo. Nach nur zwei Dreier beim desaströsen Auftritt beim FC Bayern München am Samstag, waren es am gestrigen Dienstag vor 1025 Fans in der Ballsporthalle nur vier von 21 Versuchen, die gelangen. Bis auf Brancou Badio (17 Punkte) und Jamel McLean (17) war kein Spieler auch nur ansatzweise gefährlich. Rasheed Moore, kein Zähler in 22 Minuten ist ein Schatten seiner selbst. Len Schoormann (vier Punkte) spielt viel zu schwankend und Lukas Wank (drei Punkte) war diesmal auch keine Hilfe.

Der wichtigste Spieler, Spielmacher Will Cherry, fehlte weiter mit muskulären Problemen im Rücken, auch Lorenz Brenneke (Leistenprobleme) war unpässlich. Dafür stand Quantez Robertson nach der Geburt seines dritten Kindes wieder Kader von Diego Ocampo. Ihm war die Müdigkeit deutlich anzusehen. Im Gegensatz zum katastrophalen Start in München, waren die Frankfurter Korbjäger besser in der Partie gekommen und hielten sie dank aggressiver Defensive bis zum dritten Viertel spannend, ehe sie mal wieder einbrachen.

Die Skyliners haben nun zweieinhalb Wochen Zeit, um sich auf die Wochen der Wahrheit vorzubereiten. Dabei werden sie zunächst auf Lukas Wank und Len Schoormann verzichten müssen, die in den erweiterten 20-Mann-Kader der Nationalmannschaft berufen wurden. Auch Brancou Badio (Senegal) und Matt Haarms (Niederlande) sind ebenfalls für ihre Nationen unterwegs. „Wir werden wieder nicht trainieren können“, beklagte Ocampo. Er hofft, aber dass Cherry demnächst wieder ins Training einsteigen kann.

Ab dem 6. März beginnen die Wochen der Wahrheit für die Skyliners. Zunächst in Heidelberg, gegen Göttingen (9. März), beim Mitteldeutschen BC (13. März), gegen Würzburg (16. März und in Braunschweig (20. März) müssen die Skyliners mindestens drei Siege holen, um sich aus der Abstiegszone zu befreien. Seit gestern sind sie Tabellen-16.

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