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Abstürzend: Len Schoormann (links) wird unsanft von Christian Sengfelder gestoppt.
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Abstürzend: Len Schoormann (links) wird unsanft von Christian Sengfelder gestoppt.

Basketball

Skyliners-Pleite gegen Bamberg: „Wir sind nah dran“

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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Frankfurt Skyliners bleiben nach 72:77 gegen Bamberg Letzter. Trainer Ocampo beklagt fehlenden Schiedsrichter-Respekt für seine Spieler.

Die Erklärung für die Niederlage fiel Rasheed Moore leicht: „Wir haben zu langsam angefangen“, analysierte der Flügelspieler der Frankfurt Skyliners nach dem 72:77 vor 2030 Fans am Sonntagnachmittag in der Ballsporthalle gegen Bamberg. Dem 14:23 aus den ersten zehn Minuten lief der hessische Basketball-Bundesligist die gesamte Partie über hinterher – hatte aber zu Beginn des Schlussviertels die Chance, die Partie zu drehen. „Wir haben einige offenen Würfe nicht getroffen“, sagte Moore, der mit 21 Punkten treffsicherster Frankfurter war. Der Zwei-Meter-Mann verfehlte beim Stand von 58:62 einen Dreier, im nächsten Angriff wurde Lukas Wank geblockt und hatte im übernächsten die Wurfuhr nicht im Blick. Kurz darauf betrug der Rückstand wieder sieben Zähler (58:67).

„Wir sind nah dran“, sagte Cheftrainer Diego Ocampo, der auf Quantez Robertson und Brooks DeBischopp verzichten musste. Er sei stolz und attestierte seinem Team einen großen Kampf. Nach einer schwierigen Woche mit wieder nur zehn Spielern hatte sein Team körperlich alles rausgeholt. Die Fitnessdefizite bei Neuzugang Will Cherry (vier Punkte) waren aber offensichtlich. Im Gegensatz zur Partie in Ulm, die die Hessen gewinnen konnten, fehlten dem 30-Jährigen diesmal die Power und das Überraschungsmoment. Dafür zeigte Lukas Wank mit elf Punkte, fünf Rebounds und zwei Assists erstmals seine Allrounderfähigkeiten.

Ein Ärgernis sind und bleiben die Ballverluste. Sie sind ein Grund, warum die Hessen mit 2:12 Punkten auf dem letzten Platz der BBL stehen. 19 an der Zahl leisteten sich die Frankfurter Korbjäger gegen Bamberg. „Da müssen wir uns verbessern“, mahnte Ocampo.

Ungleichgewicht bei Fouls

Dem Spanier lag am Sonntag aber noch etwas anderes auf dem Herzen. Nachdem er sich in den vergangenen Wochen Kommentare zu den Schiedsrichtern verkniffen hatte, äußerte er sein Unverständnis über 23 Foulpfiffe gegen seine Mannschaft. Die Gäste mussten dagegen nur 15 hinnehmen. „Ich kann diesen Unterschied nicht verstehen“, sagte er und forderte mehr Respekt für seine Spieler ein.

Während die Skyliners nur achtmal an die Freiwurflinie gingen, waren die Bamberger 22-mal an der Linie. Immer wieder suchte Ocampo mitten in der Partie das Gespräch mit den Schiedsrichtern. Mit beiden Händen zusammengefaltet stand er neben den Unparteiischen, redete fast schon beschwörend, bittend auf sie ein. Doch die Worte, die er zu hören bekam, ließen ihn jedes Mal resignieren. Vor allem die jungen deutschen Spieler wie Len Schoormann, Wank, Lorenz Brenneke oder Alexander Richardson sieht Ocampo benachteiligt. Die Ligastatistik gibt ihm Recht: Kein Team wirft weniger Freiwürfe (102) als die Skyliners.

Ocampo weiß aber natürlich auch, dass er mit seinem Team noch an vielen Stellschrauben drehen muss. Neben den Ballverlusten ist das auch die Kommunikation. „Wenn nur noch drei Sekunden auf der Uhr sind, müssen sich das alle Spieler gegenseitig sagen“, forderte er. Für diese Entwicklung brauche es Geduld.

Diesen Samstag geht es für die Skyliners zur Pokal-Viertelfinalpartie nach Braunschweig. Die Woche darauf steht dann die wegweisende Partie in Würzburg an, wo die Skyliners gewinnen sollten. Die Erfolgsformel dafür hat Rasheed Moore parat: „Wir müssen stärker rauskommen.“

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