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Unglücklicher Auftritt beim Comeback: Brancou Badio (links).
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Unglücklicher Auftritt beim Comeback: Brancou Badio (links).

Basketball

Skyliners nutzen ihre Chancen nicht

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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Frankfurter Basketballer verlieren nach Verlängerung gegen Chemnitz mit 78:82.

Brancou Badio war schon vorbei an seinem Gegenspieler. Die allerletzten Sekunden dieser engen Partie am Montagabend tickten beim Spielstand von 70:70 herunter. Der Guard der Frankfurt Skyliners hatte von Spielmacher Will Cherry den Ball zugespielt bekommen, obwohl er bis dahin nur zwei seiner 14 Versuche getroffen hatte. „Brancou ist mutig in den letzten Minuten“, erklärte Cheftrainer Diego Ocampo, warum er den 1,88-Meter-Mann trotz der vielen Fehlwürfe auf dem Parkett ließ.

Eine Finte, ein Schlenker, Badio stieg hoch. Doch statt den einfachen Korbleger zu machen, versuchte er einhändig den Ball in den Korb zu stopfen und wurde dabei rabiat gestoppt. Der 22-Jährige wartete auf den Pfiff, bekam ihn aber von den Unparteiischen nicht, die die Partie offenbar nicht auf diese Weise entscheiden wollten. Verlängerung.

In den letzten fünf Minuten war der Tabellenachte aus Chemnitz letztlich nervenstärker und siegte 82:78 (35:32/70:70). „Es war ein 50:50-Spiel“, fand der Frankfurter Coach Ocampo: „Am Ende treffen wir nur 25 von 72 Würfen. Da müssen wir mehr machen“. Es war eine Partie der verpassten Chancen für die Skyliners. Sie hatten elf Würfe mehr aus dem Feld als die Gäste, fünf Freiwürfe mehr und standen am Ende trotzdem mit leeren Händen da, weil sie einfach nicht ihre Würfe versenkten. Und vielleicht auch weil Trainer Ocampo zu lange an Badio festgehielt, während Len Schoormann mit einer Wurfquote von vier von sieben Treffern und 13 Punkten auf der Bank schmorte.

In der Verlängerung durfte der 19-jähriger Youngster dann kurz ran und verlegte beim Stand von 75:75 einen Korbleger. Er wurde kurz darauf von Ocampo wieder für Badio ausgewechselt. Das schmeckte dem gebürtigen Darmstädter überhaupt nicht. Er machte keinen Hehl aus seinem Groll.

Die Skyliners nutzten gestern die vorerst letzte Möglichkeit 1250 von 5002 möglichen Fans in die Halle zu lassen. Durch die neuen Regeln des Landes Hessen, die ab dem heutigen Dienstag in Kraft treten, sind zum kommenden Heimspiel gegen Heidelberg am Donnerstag (19 Uhr) nur noch 249 Zuschauerinnen und Zuschauer zugelassen.

Die 1250 Fans sahen zu ihrer Überraschung, dass neben Badio auch Will Cherry nach seinem Muskelfaserriss einige Tage früherer zurückkehrte als erwartet. Das ist für die anstehenden Partien gegen Heidelberg und am Sonntag in Gießen wichtig. So fehlt nur noch Center Matt Haarms mit einem Bänderriss für mehrere Wochen. „Leider haben wir in der Formation noch nicht oft miteinander trainiert. Wir waren also nicht in der besten Verfassung. Daher haben wir viel rotiert und gewechselt“, sagte Ocampo. Zumindest macht der defensive Auftritt Hoffnung. Jetzt muss es nur noch offensiv beim Tabellen-17. klappen.

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