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Fällt wegen einer Schambeinentzündung aus: Len Schoormann.
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Fällt wegen einer Schambeinentzündung aus: Len Schoormann.

Skyliners

Skyliners mal wieder mit großen Verletzungssorgen

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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Die Ausfälle der deutschen Youngster Len Schoormann und Bruno Vrcic bereiten dem Frankfurter Basketball-Bundesligisten Sorgen. Der knappe Testspielsieg gegen Zweitligist Karlsruhe soll ein Wachrüttler zwei Wochen vor Saisonstart sein.

Diego Ocampo hat als neuer Cheftrainer der Frankfurt Skyliners einen klaren Auftrag von der Klubführung bekommen. Der Spanier soll eine deutlich verjüngte Mannschaft entwickeln und dabei besonders die Talente aus der eigenen Kaderschmiede besonders fördern und in der Basketball-Bundesliga (BBL) etablieren. Nach knapp drei Wochen Vorbereitung ist letzteres Vorhaben fast schon wieder Makulatur.

Denn ausgerechnet die hoffnungsvollsten Nachwuchsspieler Len Schoormann (18) und Bruno Vrcic (20) werden sehr lange ausfallen. Vrcic hat einen Kreuzbandriss und wird damit mindestens sechs Monate fehlen. Wegen einer Schambeinentzündung wird sich Schoormann wohl drei bis vier Monate ausfallen. Eine OP ist wahrscheinlich. „Letzte Woche haben wir darüber sehr viel nachgedacht, jetzt müssen wir es akzeptieren“, sagte Ocampo zwei Wochen vor dem Saisonstart gegen Braunschweig (26. September). Natürlich sei die Situation schlecht, aber er müsse nun von diesem Punkt an ansetzen.

Vrcic und Schoormann sind nicht die einzigen Verletzten. Trotz Vertragsverlängerung fehlt Richard Freudenberg wegen seiner Fersenprobleme. Ob er überhaupt nochmal Basketball spielen kann, ist unklar. Bereits die vergangene Saison hatte er komplett verpasst. Am Sonntag hatten die Hessen Zaccheus Darko-Kelly als Testspieler beim Vorbereitungsspiel gegen Karlsruhe (77:74) im Kader, weil Shooting Guard Reggie Hearn mit einer Fußverletzung seit zwei Wochen unpässlich ist. Auch Flügelspieler Brooks DeBisschop fehlte wegen einer Zerrung im Oberschenkel. Keine einfache Situation für die Skyliners zwei Wochen vor Saisonstart gegen Braunschweig. „Ohne drei Flügelspieler ist es schwierig in der BBL zu bestehen“, sagte Ocampo. Er will noch einen deutschen Spieler in den Kader holen. Das sei aktuell „schwer bis unmöglich“, sagte Marco Völler, Manager Sport. Die Skyliners können fast nur darauf hoffen, vielleicht noch irgendwo einen unzufriedenen Akteur im Laufe der Saison zu finden. „Ich habe eine Menge Spieler, die ich mir vorstellen kann, aber es ist schwierig“, betonte Ocampo.

Trainingslager auf Mallorca

Für den 44-Jährigen gehe es nun darum, sich auf die deutschen Spieler zu fokussieren die da sind und auf das nächste Level zu heben. Jordan Samaré, Rückkehrer Felix Hecker, Matthew Meredith und Alexander Richardsson, die im Training sich voll reinhauen. Der 18-Jährige Richardson machte gestern gegen Karlsruhe ein starkes Spiel, kam auf acht Punkte und sieben Rebounds und sah unter dem Korb deutlich besser als 2,21-Meter-Neuzugang Matt Harms aus, der als Starter auf der Centerposition vorgesehen ist.

Probleme hatte auch Point Guard Donovan Donaldson, der in der ersten Halbzeit nur schlechte Entscheidungen traf. In den zweiten 20 Minuten wurde es besser, er kam auf elf Punkte. Bester Frankfurter war Nationalspieler Lukas Wank mit 19 Punkten und einer rundherum soliden Leistung. „Es kann eigentlich nicht sein, dass es so lange so spannend bleibt“, analysierte der 24-Jährige nach dem mühsamen Erfolg gegen die Acht-Mann-Rotation des Zweitligisten. „Das war jetzt mal eine Erfahrung. Jetzt sind wir alle wieder wach.“

Für Ocampo war wichtig, dass das Spiel in der Ballsporthalle stattfand, damit die Spieler ein Gefühl für den Druck bekommen. Denn erstmals seit 560 Tagen durften sogar wieder Fans kommen. 200 hatten den Weg nach Frankfurt-Unterliederbach gefunden. Nach aktuellem Stand kann die Halle zum Saisonauftakt zu 50 Prozent ausgelastet werden.

Am Mittwoch fliegt das Team für vier Tage nach Mallorca, um noch einmal etwas anderes zu sehen. Gegen den ansässigen Zweitligisten steigt am Freitag ein Testspiel, ehe es in den Endspurt geht.

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