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Skyliners komplett chancenlos in Berlin

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Von: Timur Tinç

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Skyliners-Flügelspieler Lorenz Brenneke (rechts) begeht ein Offensivfoul gegen den Berliner Louis Olinde.
Skyliners-Flügelspieler Lorenz Brenneke (rechts) begeht ein Offensivfoul gegen den Berliner Louis Olinde. © imago images/Matthias Koch

Basketball-Bundesligist Frankfurt Skyliners geht bei Alba Berlin mit 63:101 unter. Die einzigen Lichtblicke sind die Youngster Lorenz Brenneke und Alexander Richardson.

Es gab sie am Dienstagabend tatsächlich. Die positiven Lichtblicke bei den Frankfurt Skyliners – trotz der krachenden 63:101-Niederlage bei Alba Berlin. Lorenz Brenneke, 21 Jahre und Alexander Richardson, 18 Jahre. Brenneke, der im Sommer aus Berlin nach Frankfurt kam, um mehr Spielzeit in der Basketball-Bundesliga (BBL) zu bekommen, erzielte elf Punkte und war damit Topscorer seiner Mannschaft. Richardson, der im Sommer einen Profivertrag unterschrieben hat und sein BBL-Debüt feierte, kam auf neun Punkte in nur acht Minuten.

Mehr Positives war aus Sicht der Hessen nicht zu finden. Der deutsche Meister war mindestens zwei Klassen besser, als das junge und unerfahrene Team von Diego Ocampo, das zudem deutlich weniger Vorbereitungszeit hatte. „Wir haben sie einfach machen lassen, was sie wollen“, analysierte Brenneke am Mikro von Magentasport.

Ocampo wird sich in den kommenden Wochen an die wenigen Lichtblicke klammern und darauf aufbauen müssen. Dem Team fehlt es zum einen die Qualität auf den Schlüsselpositionen Spielmacher und Center. Zum anderen sind die Folgen der suboptimalen Vorbereitung nicht zu kompensieren. Selbst wenn Len Schoormann (Schambeinentzündung) und Brooks DeBischopp (Kreuzbandzerrung) in zwei bis drei Wochen zurückkommen sollten, wird es einige Zeit brauchen, um sie ins Team zu integrieren. Erst danach wird sich zeigen, wozu die Skyliners zu leisten imstande sind. Bis dahin heißt es, die nächsten Spiele irgendwie zu überstehen.

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