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Nur Geleitschutz für Bayern-Profi Andreas Obst: Rasheed Moore (l.) und Donovan Donaldson.
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Nur Geleitschutz für Bayern-Profi Andreas Obst: Rasheed Moore (l.) und Donovan Donaldson.

Basketball

Skyliners in der Bredouille

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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Die dezimierten Frankfurter Basketballer haben gegen den FC Bayern München nicht den Hauch einer Chance und verlieren 50:79. Der Tabellenletzte will in den kommenden Tagen einen neuen Point Guard präsentieren.

Eine kleine Gruppe von Skyliners-Fans hatte am Sonntag dann noch einen kleinen Moment der Freude nach 40 Minuten Basketball. Rund eine Stunde nach der auch in der Höhe erwarteten 50:79-Niederlage der Frankfurter Basketballer gegen den FC Bayern München standen sie mit Youngster Alexander Richardson auf dem Parkett, machten ein Erinnerungsfoto und warfen unter Gejohle die Hände in die Luft. Gestern galt in der Ballsporthalle erstmals die 2G-Regeln, sodass wieder ein bisschen Fannähe möglich ist.

Spielmacher soll kommen

Die Gruppe dürfte jedoch wie die restlichen 2440 Zuschauerinnen und Zuschauer die Halle mit der Frage verlassen haben: Wann und wie will dieses Skyliners-Mannschaft ein Spiel in der Basketball-Bundesliga (BBL) gewinnen? Den Bayern reichten nach einem relativ ausgeglichenen ersten Viertel (18:25) exakt fünf Minuten, um aus einer Sieben-Punkte-Führung eine 20-Punkte-Führung zu machen und das Spiel in der zweiten Halbzeit zu verwalten. Bis auf Brancou Badio (20 Punkte) konnte kein Skyliners-Akteur offensiv Akzente setzen. Besonders enttäuschend war die Vorstellung von Rasheed Moore, der in Abwesenheit von Quantez Robertson mit 26 Jahren der älteste Skyliners-Akteur war, und nur einen Punkt machte.

Es fehlt nicht nur an Qualität und Erfahrung, sondern mittlerweile auch an Quantität. Cheftrainer Diego Ocampo standen in der Woche nur acht Spieler im Training zur Verfügung. Lukas Wank, der die ganze Woche krank war und es trotzdem versuchte, musste nach nur wenigen Minuten im Spiel wegen Kreislaufproblemen das Parkett verlassen. „Noch eine Woche mit acht Mann geht nicht“, sagte Ocampo. Gegen die Bayern musste er auf Robertson, Jordan Samare (beide umgeknickt), Brooks DeBisschop (Kreuzbandzerrung) und die beiden Langzeitverletzung Bruno Vrcic (Kreuzbandriss) und Richard Freudenberg (Reha nach Fuß-OP) verzichten.

Immerhin wollen die Verantwortlichen reagieren und in den kommenden Tagen einen neuen Point Guard präsentieren. Ob ein Neuer alleine die Kohlen aus dem Feuer holen kann, bleibt jedoch abzuwarten. Ein neuer Spielmacher ist aber ein überfälliger Schritt. Der als Starter geholte Donovan Donaldson ist nach Johnathon Jones in der Saison 2012/2013 der mit Abstand schlechteste Point Guard, der in den vergangenen Jahren in Frankfurt gespielt hat. Gegen die Bayern machte er keinen einzigen Punkt. In der Saison 2012/2013 haben die Skyliners erst im letzten Spiel den Abstieg vermieden. Da hatte man sich von Jones schon längst getrennt.

Es geht gegen den Abstieg

Von Donaldson können sich die Hessen gar nicht so schnell trennen, weil sie nicht genügend fitte Spieler im Kader haben. Bei Center DeBischopp hofft Ocampo, dass er nächste Woche ins Teamtraining einsteigen kann. „Aber auch dann müssen wir abwarten, wie es läuft“, schränkte der Cheftrainer ein. Bei Robertson hängt es davon ab, wie schnell seine Schwellung abklingt und er seinen Fuß wieder belasten kann. Er wird dem Team noch mindestens eine Woche fehlen.

Für die Frankfurter Basketballer wird es in dieser Saison nur um den Klassenerhalt gehen. Alle Teams mit denen man sich vor der Spielzeit auf Augenhöhe wähnte, wie Gießen, Göttingen, der Mitteldeutsche BC oder Aufsteiger Heidelberg haben alle schon zwei oder mehr Siege nach fünf Partien eingefahren. Die Skyliners müssen kommenden Samstag (18 Uhr) zu Playoffkandidat Ulm und danach kommt Tabellenführer Bamberg nach Frankfurt. Nach der Pokalpartie in Braunschweig (13. November) kommt es am 21. November zur richtungsweisenden Partie in Würzburg, die bislang nur ein Sieg auf dem Konto haben.

Je länger der erste Saisonsieg auf sich warten lässt, desto schwieriger und länger wird es, sich wieder rauszukämpfen.

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