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Skyliners immerhin drei Viertel im Spiel

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Von: Timur Tinç

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Spielte mutig auf: Skyliner Justin Onyejiaka. Foto: Imago Images.
Spielte mutig auf: Skyliner Justin Onyejiaka. Foto: Imago Images. © IMAGO/Eibner

Frankfurter Basketballer kassieren ohne Marcus Lewis eine 74:99-Pleite in Berlin.

Eines konnten sich die Frankfurt Skyliners am Dienstagabend immerhin nicht nachsagen lassen: Dass sie nicht alles in ihrer Macht stehende versucht hätten beim deutschen Meister Alba Berlin. Bei den unterschiedlichen Kräfteverhältnissen der beiden Klubs war es jedoch unvermeidlich, dass der hessische Basketball-Bundesligist mit 74:99 verlor. „Wir wollten das Beste tun, solange wir können“, sagte J. J. Frazier, mit 20 Punkten bester Werfer. Die Kraft reichte dann für drei Viertel des Spiels, um zumindest in Reichweite zu sein. Dann kamen Foulprobleme hinzu und letztlich auch die Niederlage mit 25 Punkten Differenz.

Cheftrainer Geert Hammink konnte zwar wieder auf Center Matt Haarms zurückgreifen. Dafür fehlte aber Marcus Lewis wegen muskulärer Probleme neben Einaras Tubutis (Innenbandzerrung im Knie) und Lorenz Brenneke (Adduktoren). In den nächsten Tagen werden die Skyliners wohl einen Neuzugang verkünden können, deutete Hammink an. Das ist auch bitter nötig für die Frankfurter Korbjäger, die mit 6:20 Punkten auf dem 15. Tabellenplatz rangieren.

Die Partie begann für die Skyliners schon denkbar schlecht. Kapitän Lukas Wank hatte sich schon nach 3:40 Minuten drei Fouls eingehandelt. Schon nach dem zweiten Foul hätte Hammink ihn vom Parkett nehmen müssen, um ihn zu schützen. Tat es aber nicht. Alba überrannte die Skyliners in den ersten 13 Minuten und führte nach einem 10:0-Lauf bereits 38:17. Dann wechselten die Skyliners wieder auf ihre kleine Formation, die ihnen gegen Ludwigsburg und Rostock den Sieg gebracht hatte. Mit Wank auf der Power-Forward-Position und dem lediglich 1,88 Meter großen Quantez Robertson als Center. So robbten sich die Skyliners nach einem Korbleger vom mutig aufspielenden Youngster Justin Onyejiaka bis auf acht Zähler heran (36:44). Der 18-Jährige legte elf Punkte ab. Erfolgreich waren sie nur beim Zug zum Korb, von Außen fiel in den ersten 20 Minuten nur ein einziger Wurf.

Das sollte sich nach der Pause ändern. Lukas Wank, Laurynas Beliauskas und J. J. Frazier verwandelten zusammen vier Dreier zum 55:61. Doch gegen den Berliner Team-Basketball mit effektiven Wurfquoten war kein Kraut gewachsen. Ein 10:0-Lauf auf 71:55 war die Vorentscheidung.

Am Sonntag (15 Uhr) empfangen die Skyliners in der Ballsporthalle die BG Göttingen, die überraschend auf dem sechsten Tabellenplatz in der BBL stehen. Dann sollte auch Marcus Lewis wieder mit von der Partie sein.

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