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Skyliners feilen an den Details

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Von: Timur Tinç

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Eindringliche Ansprache: Skyliners-Trainer Geert Hammink . Foto: Imago Images
Eindringliche Ansprache: Skyliners-Trainer Geert Hammink . Foto: Imago Images © Imago/Kessler-Sportfotografie

Die Frankfurter Basketballer wollen am Samstag in Heidelberg den ersten Sieg der Saison einfahren.

Auf einer Tafel in Höhe der Mittellinie im Trainingszentrum der Frankfurt Skyliners steht: „No pain, no gain.“ Kein Schmerz, kein Ertrag. Cheftrainer Geert Hammink steht in der Mitte des Parketts und zeichnet der angreifenden Mannschaft mit den blauen Leibchen den nächsten Spielzug auf. Co-Trainer Klaus Perwas steht beim verteidigendem Team in den grauen Jerseys. „Wir spielen viel, weil wir die Sachen automatisieren wollen“, erklärt Hammink.

Dafür müssen seine Spieler im Training alles raushauen. Bis auf Center Matt Haarms (Sprunggelenk) und Felix Hecker (Knochenmarködem in der Patella) sind alle fit. Neben den Wurfeinheiten stehen verschiedene Sprinteinheiten auf dem Programm. Vor allem die Wechsel von Verteidigung auf Offensive und umgekehrt lässt der Niederländer in Zwei-gegen-Zwei- oder Vier-gegen-Vier-Situationen wiederholen. Und obendrauf kommt das Spiel Fünf-gegen-Fünf, bei dem es darum geht, die Spielzüge im Halbfeld zu verinnerlichen. Neue kommen nicht hinzu. Hammink arbeitet an Details, wie dem Stellungsspiel und dem Timing beim Loslaufen.

„Es ist viel besser als noch vor zwei Wochen“, sagt Hammink. Allerdings bringen die anderen Mannschaften, etwa der kommende Klub aus Heidelberg, auch mehr Qualität mit. „Deshalb müssen wir prozentual gesehen stärker werden als unsere Gegner“, führt der Niederländer aus. Das heutige Spiel in Heidelberg (20.30 Uhr) ist für die Skyliners ein wichtiger Fingerzeig. Können sie nach zwei Auftaktniederlagen in Folge den ersten Sieg einfahren oder bleiben sie im Tabellenkeller stecken? „Wir müssen am defensiven Rebound arbeiten und Ballverluste runterschrauben“, fordert Hammink.

Als Mutmacher dient den Skyliners der Auftritt in der zweiten Halbzeit gegen Meisterfavorit München am Montag. Nach einem Rückstand von 25 Punkten, kämpften sich die Hessen noch bis auf fünf Punkte heran. Die erste Halbzeit des Spiels hat sich das Team gemeinsam angeschaut und analysiert. „Bis auf das dritte Viertel war auch unsere Verteidigung sehr gut“, befand Hammink. Verbesserungsbedarf sieht er noch in der Eins-gegen-Eins-Verteidigung der Guards. Dafür müssen die Spieler knautschen. Schließlich gilt: Kein Schmerz, kein Ertrag.

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