1. Startseite
  2. Sport

Skyliners feiern zweiten Sieg in Folge

Erstellt:

Von: Timur Tinç

Kommentare

Skyliners-Spielmacher Joshua Obiesie schließt stark ab.
Skyliners-Spielmacher Joshua Obiesie schließt stark ab. © IMAGO/Jan Huebner

Die Frankfurt Skyliners schlagen Aufsteiger Rostock mit 101:83 und liegen nun auf Tabellenplatz 15. Der Basketball-Bundesligist hat offensiv seine Balance gefunden. Mit dünner Rotation müssen die Hessen nun drei Spiele in neun Tagen absolvieren.

Normalerweise lassen Basketball-Teams bei einer klaren Führung in den letzten Sekunden das Spiel einfach austrudeln. Nicht so Joshua Obiesie. Der Spielmacher der Frankfurt Skyliners nahm sich den Ball und traf noch mal einen Dreier zum 101:83-Endstand. Seine Punkte 21, 22 und 23. „Der Coach hat gesagt, dass wir die Führung ausbauen sollen. Wir brauchen die Punkte“, sagte der 22-Jährige. Schließlich kann auch ein gewonnener direkter Vergleich am Ende der Saison wichtig werden.

Nach dem zweiten Sieg in Folge vor 3400 Fans in der Ballsporthalle am zweiten Weihnachtsfeiertag haben die Skyliners sich auf den 15. Tabellenplatz vorgearbeitet. „Wir finden unseren Rhythmus. Es heißt einfach weitermachen“, sagte Obiesie. Für die Skyliners geht es jetzt Schlag auf Schlag. Am Donnerstag müssen sie bei Tabellenführer Bonn und am Dienstag beim Deutschen Meister in Berlin antreten. Göttingen kommt am 8. Januar nach Frankfurt.

Die Frage wird sein, wie die Skyliners mit ihren Kräften haushalten können. Wie schon vor einer Woche gegen Ludwigsburg spielten sie gestern mit einer Sieben-Mann-Rotation, weil Einaras Tubutis (Innenbandzerrung im Knie) und Lorenz Brenneke (Adduktoren) weiter fehlen. Dabei musste 1,88-Meter-Mann Quantez Robertson wieder als Center aushelfen. Der 2,21-Meter-Mann Matt Haarms hat im Spiel einen Schlag in den Rücken abbekommen und konnte gerade so zu Ende spielen. Bei Jordan Samare (2,02 Meter) machte der Oberschenkel nach einem Eisbein zu. „Wenn alle Spieler, die heute gespielt haben, am Donnerstag spielen können wird es schwierig. Wenn zwei weitere noch verletzt sind...“, sagte Cheftrainer Hammink ohne den Satz zu beenden. Natürlich sei das keine optimale Situation, um Spiele zu gewinnen.

Trotz der dünnen Rotation spielte sein Team mit hoher Intensität und hatte am Ende mehr Durchhaltevermögen. „Wir arbeiten. Wir sind eine Mannschaft, die nicht aufgibt“, erklärte Obiesie. Zum einen schafften sie es, Rostocks Derrick Alston (20,5 Punkte im Schnitt) bei einer Wurfausbeute von vier aus 16 zu halten. Dass Shooting Guard Laurynas Beliauskas insgesamt elf Rebounds neben seinen 26 Punkten holte zeigte, wie sehr es die Skyliners wollten.

Die größte Verwandlung haben die Skyliners jedoch in der Offensive vollzogen. Nach 90 Punkten gegen Ludwigsburg haben sie 101 Punkte gegen Rostock nachgelegt. „Wir wissen jetzt, was jeder so kann“, sagte Obiesie. Mit Marcus Lewis und ihm hätten sie Spieler, die in die Zone gehen und so Räume für die Werfer eröffnen können. Nach nur zwei Dreiern in der ersten Halbzeit, legten sie 13 in der zweiten Hälfte nach, fanden aber auch immer wieder Räume in der Zone. So bauten die Skyliners die Führung Punkt um Punkt aus. Obiesie machte den Deckel auf eine starke Leistung drauf.

Auch interessant

Kommentare