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Skyliners enttäuschen

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Von: Timur Tinç

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Der ist drin: Center Matt Haarms mit dem Dunk.
Der ist drin: Center Matt Haarms mit dem Dunk. © Imago/Kessler-Sportfotografie

Frankfurter Basketballer verlieren nach leblosem Auftritt 72:88 / „Wir sind nach drei Siegen zu Hause ein wenig zu entspannt ins Spiel gegangen“, sagt Center Matt Haarms

Geert Hammink nahm nach der 72:88-Niederlage gegen Crailsheim Merlins kein Blatt vor den Mund: „Wir haben heute einen Arschtritt bekommen“, fasste der Cheftrainer der Frankfurt Skyliners den Auftritt seiner Mannschaft am Sonntag vor 4640 Fans in der Ballsporthalle zusammen. Bis auf fünf gute Minuten im dritten Viertel, als die Skyliners mal kurzzeitig auf sechs Punkte heran kamen (51:57), war das ein erschreckend schwacher Auftritt des hessischen Basketball-Bundesligisten. „Wir waren zu brav und haben alles einfach passieren lassen“, ärgerte sich Hammink.

Die Skyliners wurden unter den Brettern dominiert, verloren das Reboundduell klar mit 33:42. Das war zwar auch in den vergangenen Spielen so, aber da haben die Skyliners zumindest physisch dagegen gehalten. „Davon war gestern Nachmittag rein gar nichts zu sehen. Hammink habe einen „Verdacht“ warum sein Team einen Schritt zurück gemacht habe. Präzisieren wollte der Niederländer das aber nicht.

„Wir sind nach drei Siegen zu Hause ein wenig zu entspannt ins Spiel gegangen“, befand Center Matt Haarms. Gegen Amateure könne das vielleicht ab und an funktionieren, aber nicht gegen ein BBL-Team. „Sie haben den Ton gesetzt“, sagte Haarms. Für die Skyliners wäre es die Gelegenheit gewesen, an den Merlins in der Tabelle vorbeizuziehen. Stattdessen bleiben die Hessen mit 8:22 Punkten auf Rang 16.

Hammink hatte am Sonntag das erste Mal sieben ausländische Spieler zur Verfügung und setzte Spielmacher J. J. Frazier auf die Tribüne. Flügelspieler Einaras Tubutis fehlte nach zweieinhalb Monaten Pause aber offensichtlich der Rhythmus und spielte nur neun Minuten. Marcus Lewis, der wegen muskulärer Probleme ausgesetzt hatte, konnte nicht an seine Leistungen aus den Wochen zuvor anknüpfen und landete bei drei Pünktchen in 29 Minuten.

Schon nach dem ersten Viertel stand es 19:28 aus Sicht der Frankfurter. Offensiv waren sie zu konfus, defensiv hielten sie nicht dagegen. Am Ende hatte Crailsheim 15 Würfe mehr als die Frankfurter. So kann man in der Bundesliga keine Spiele gewinnen.

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