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Basketball

Skyliners: Der große Aufritt des Matt Mobley

  • Timur Tinç
    vonTimur Tinç
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Der US-Amerikaner führt die Frankfurt Skyliners in der Basketball-Bundesliga mit 25 Punkten zum Sieg gegen Bonn.

Frisch geduscht, das Smartphone in der Hand, stand Matt Mobley am Absperrband in der Ballsporthalle. Die blaue Skyliners-Maske über den Mund gezogen, postete der Shooting-Guard kurz etwas in seine Instagram-Story und blickte entspannt in die Runde, ganz so, als seien seine zuvor erzielten 25 Punkte etwas ganz normales; 17 davon allein im Schlussviertel. Swag nennen die Basketballer dieses lässige Auftreten. Und Matt Mobley hat eine ganze Menge davon.

Der 26-Jährige hat die Skyliners am Sonntagnachmittag mit einem phänomenalen Auftritt in der Schlussphase fast alleine zum 84:79-Sieg gegen Bonn und damit auf den achten Tabellenplatz geführt. „Im Schlussviertel haben wir in der Offensive etwas stagniert“, sagte der 1,91-Meter-Mann. „Dann hat der Trainer uns ein paar tolle Spielzüge laufen lassen und ich habe sie getroffen.“

Zu Beginn des vierten Viertels konnten die Skyliners die Bonner noch auf Distanz halten. Doch der Vorsprung schmolz - 71 Sekunden vor Schluss stand es aus Sicht der Hessen plötzlich 78:79. Dann folgte der große Auftritt des Matt Mobley. Nach einem Fehlwurf von Spielmacher Joe Rahon schnappte sich Mobley den Offensivrebound, stellte sich seinen Gegenspieler zurecht und traf den Dreier zum 81:79. Beim nächsten Angriff der Bonner schnappte sich Mobley den danebengegangen Ball, wurde gefoult und traf seine zwei Freiwürfe: 83:79. Nächster Bonner Angriff, wieder daneben, wieder steht Mobley genau richtig. Wieder wird er gefoult, wieder geht er an der Linie. Diesmal traf er zwar nur einen Freiwurf zum 84:79. Das war Schluss.

„Ich wollte es unbedingt“, sagte Mobley, der auch zehn Rebounds einsammelte und fünf Assists verteilte. Das sei ein ganz wichtiger Sieg gewesen, um Anschluss an die Playoff-Plätze zu halten und das Selbstvertrauen für die kommenden fünf Spiele in den nächsten 14 Tagen zu geben. Schon am Dienstag (19 Uhr) geht es nach Ulm. „Ich mag es zwei Mal die Woche zu spielen“, sagte Mobley.

Auch Sebastian Gleim glaubt, dass sein Team besser spielt, wenn es im Spielrhythmus ist, als sich Woche für Woche auf den nächsten Gegner vorbereiten zu müssen. „Wir haben immer noch Phasen, in denen wir nicht unseren besten Rhythmus finden“, sagte der Cheftrainer. Da seien seine Spieler zu verkrampft.

Nach einem starken ersten Viertel (26:17), bauten die Skyliners Schritt für Schritt ab, bis es wieder zu einer Zitterpartie wurde. „Natürlich waren auch einige Big Plays dabei, wie die drei Rebounds von Matt Mobley am Ende. Das hat gezeigt, wie groß das Herz dieser Mannschaft ist“, analysierte Gleim.

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