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Zu Siler gesprintet: Kevin Kranz.
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Zu Siler gesprintet: Kevin Kranz.

Leichtathletik-EM

Silberne Belohnung

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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Kevin Kranz wird Zweiter über 60 Meter. Mihambo bei Leichtathletik-EM geschlagen.

Die Nacht war kurz für Kevin Kranz. „Ich war extrem lange am Nachrichten beantworten“, sagte der Frankfurter einen Tag nach seinem Silbersprint über die 60 Meter bei der Leichtathletik-Hallen-Europameisterschaft im polnischen Torun der FR. Der 22-Jährige musste sich im Finale am Samstag nur dem Italiener Lamont Marcell Jacobs geschlagen geben, der in 6,47 Sekunden eine neue Weltjahresbestleistung aufstellte und seine eigene Bestleistung um sechs Hundertstel unterbot. Kranz, der mit der schnellsten Zeit (6,52) angereist war, sprintete als Zweiter in 6,60 Sekunden über die Ziellinie. „Es fühlt sich sehr gut an, auch wenn ich mit dem Ziel hierhergekommen bin, um zu gewinnen“, sagte der Mann vom Sprintteam Wetzlar. Im Finale wäre gerne er wieder um die 6,55 Sekunden gelaufen, „aber es war nichts mehr im Energiespeicher. Selbst eine neue Bestzeit hätte wohl an diesem Tag nicht gereicht.“

Nicht an ihre Bestleistung (7,30 Meter) kam Malaika Mihambo ran. Die Weitsprung-Weltmeisterin musste sich mit der Silbermedaille begnügen, nachdem ihre Dauerrivalin, die Ukrainerin Maryna Beck-Romantschuk, im sechsten und letzten Sprung 6,92 Meter weit flog. Vier Zentimeter (6,88 Meter) weiter als die deutsche Sportlerin des Jahres. „Ich bin, was den Anlauf betrifft, noch nicht da, wo ich 2019 war“, sagte Mihambo. Wegen Rückenproblemen hatte die Athletin der LG Kurpfalz ihren Anlauf im Vorjahr von 20 auf 16 Schritte umgestellt, in diesem Winter setzte sie wieder auf die längere Variante – mit mäßigem Erfolg. Die Hallensaison sei auch ohne Sieben-Meter-Sprung „nötig und wichtig gewesen“, sagte Mihambo und sah in ihrer Niederlage auch einen Ansporn: „Vielleicht ist für Olympia die beste Voraussetzung, dass ich heiß auf mehr bin.“

Fortgesetzt hat Dreispringer Max Heß seine bronzene Medaillenserie mit einen Satz über 17 Meter. Nach 2019 und 2017 gelang ihm erneut mit 17,01 Meter der Sprung auf Rang drei hinter dem Portugiesen Pedro Pablo Pichardo (17,30 Meter) und Alexis Copello aus Aserbaidschan (17,04). Mehr als Glück empfand Hanna Klein nach Bronze in 4:20,07 Minuten über 1500 Meter. „Es war mein Traum, eine Medaille zu gewinnen. Es ist meine erste bei einer großen Meisterschaft – die Farbe ist mir relativ egal“, so die Tübingerin. Schlecht gelaufen ist es für Gesa Krause. Die Hindernis-Europameisterin wurde in dem Lauf nur Letzte.

Für Kevin Kranz geht es in der kommenden Woche ins Trainingslager nach Gran Canaria und dann zur Staffel-Weltmeisterschaft im polnischen Chorzow (1. und 2. Mai). Für die Olympischen Spiele rechnet Kranz fest mit dem Einzelstart über die 100 Meter. Dank des zweiten Platzes bei der Hallen-EM kann er sich „mit ein, zwei guten Rennen“, über die Weltrangliste qualifizieren. (mit sid)

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