Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Getunnelt: Arif Güclü (links) erzielte 16 Tore für den FSV. hübner
+
Getunnelt: Arif Güclü (links) erzielte 16 Tore für den FSV. hübner

Regionalliga

Setzen, Platz Sechs

  • VonStefan Fritschi
    schließen

Erfolg- und faktenreich geht die Saison für den FSV Frankfurt zu Ende

Die Saison 2020/21 ist für alle Fußball-Regionalligisten im Südwesten eine außergewöhnliche gewesen. 22 Mannschaften, 42 Spieltage – so viele hatte es noch nie gegeben, bedingt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die Aufgabe war für alle Beteiligten zusätzlich erschwerend, da die Meisterschaftsrunde erst Anfang September beginnen konnte– sechs Wochen später als üblich – und wegen des November-Lockdowns eine eineinhalbmonatige Spielpause eingelegt werden musste. Englische Wochen waren zwangsläufig die Folge. Der FSV Frankfurt musste besonders viele absolvieren, da er acht an Covid-19 erkrankte Spieler hatte, eine weitere Auszeit über etwa einen Monat bis Ende Februar war die Konsequenz. Unter diesen besonders erschwerenden Bedingungen ist Platz sechs eine ziemlich gute wie anerkennenswerte Leistung der Bornheimer. Eine Saisonbilanz:

Keine Gefahr: Erstmals seit dem Abstieg aus der Dritten Liga (2017) gerieten die Frankfurter nicht in Gefahr, den Gang in die Hessenliga antreten zu müssen. 2018 wurden sie Tabellen-14., in den beiden folgenden Jahren jeweils Zwölfter und nun Sechster.

Erfolgsbasis: Zu Beginn des Jahres standen die Schwarz-Blauen an der Tabellenspitze. Die Erfolgsbasis: Von Ende Oktober bis Mitte Januar gewann der FSV sechs Spiele in Serie, bis Anfang März blieb er ungeschlagen (insgesamt zehn Mal nacheinander). Es war nicht nur die erfolgreichste Phase der Mannschaft, sie spielte auch meist unterhaltsamen Fußball.

Minimalismus: Zugleich verstand es kein anderes Team so gut, auf minimalistische Weise zu gewinnen. Insgesamt gelangen dem FSV acht 1:0-Erfolge – fast ausnahmslos gegen Klubs aus niederen Tabellengefilden.

Hinrunden-Zweiter: Nach dem Hinrundenabschluss lag der FSV mit 41 Punkten auf dem zweiten Rang – der spätere Meister SC Freiburg II hatte drei mehr. Zwischenzeitlich konnte gar vom Aufstieg geträumt werden. Im zweiten Saisonabschnitt kamen die Schwarz-Blauen indes nicht über eine durchschnittliche Bilanz hinaus – nicht zuletzt auch wegen der hohen Belastung in der Terminhatz nach der Corona-Zwangspause.

Heimstärke: Lange war Frankfurt die heimstärkste Mannschaft – bis Anfang März hatte es nur eine Niederlage am Bornheimer Hang gegeben (1:5 gegen Elversberg). Nach der Corona-Krise fiel man in dieser Wertung noch auf den siebten Platz zurück (fünf weitere Pleiten kamen hinzu).

Tore-Geiz: Kein anderes Team, das bis zum Frühjahrsbeginn noch eine Aufstiegschance hatte, geizte auswärts so mit Toren; 22 Treffer brachten aber immerhin 32 Punkte – ehe beim TSV Steinbach Haiger drei Tore für einen Punkt nötig waren und das 3:3 in letzter Minute für einen gelungenen Saisonabschluss sorgte.

Top-5-Schwäche: Nicht nur Corona bremste den FSV aus. Gegen keinen Konkurrenten aus den „Top 5“ gingen die Frankfurter siegreich vom Feld, aus zehn Partien holten sie lediglich sechs von 30 Zählern.

Torjäger: Arif Güclü avancierte mit 16 Treffern zum besten Schützen im Team und erreichte damit so eben einen Platz in den „Top 10“ der Südwest-Torjäger. Zweistellig traf beim FSV noch Muhamed Alawie (10).

Spielesammler: Am meisten auf dem Feld stand der Kapitän: Dominik Nothnagel bestritt 41 von 42 möglichen Spielen – nur am 34. Spieltag, bei der 1:3-Niederlage im kurpfälzischen Walldorf, pausierte der Innenverteidiger, allerdings weil er wegen der fünften Gelben Karte gesperrt war.

Alt und Jung: Mit einem Durchschnittsalter von 25,7 Jahren befindet sich der FSV im Ligamittelfeld. FSV-Oldie ist Daniel Endres (36), der Torwart gehört zu den Besten seines Fachs in der Regionalliga Südwest. Der jüngste Bornheimer heißt Andu Kelati, ist gerade mal 18 Jahre alt und steht vor einer aussichtsreichen Laufbahn.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare