Olympische Spiele in Tokyio

Semenya will über 200 m zu Olympia

Aufgrund ihres erhöhten Testosteronspiegel darf Semenya nicht mehr auf ihrer Lieblingsstrecke antreten. Dagegen hat sie geklagt, das Verfahren läuft noch.

Die zweimalige 800-m-Olympiasiegerin Caster Semenya will wegen der weiter bestehenden umstrittenen "Testosteron-Regel" auf die 200-m-Distanz wechseln und peilt einen Start bei den Olympischen Spielen in Tokio an. "Diese Entscheidung war nicht einfach, aber wie immer freue ich mich auf die Herausforderung und werde hart arbeiten", teilte die Südafrikanerin am Freitag mit. 

Semenya darf derzeit nicht über ihre Lieblingsstrecke starten. Nach der Regel des Weltverbandes WA dürfen Läuferinnen mit "Differences of Sex Development" (DSD) an internationalen Wettbewerben über Strecken zwischen 400 m und der Meile nur teilnehmen, wenn sie ihren erhöhten Testosteronspiegel durch die Einnahme von Medikamenten unter einen Grenzwert drücken. 

Dies hatte Semenya abgelehnt und war juristisch gegen die Regel vorgegangen. Derzeit liegt der Fall vor dem Schweizer Bundesgericht, vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS hatte Semenya eine Niederlage einstecken müssen. 

(sid)

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