Rassismus

Samassekou sieht wenig Fortschritte

Diadie Samassekou vom Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim sieht im Kampf gegen Rassismus zu wenig Fortschritt. „Das ist ein Problem, das es nicht erst seit heute gibt. Es existiert bereits sehr lange, und es geht nicht voran“, klagte der malische Nationalspieler im Interview mit Goal und Spox: „Die Leute posten dagegen etwas auf Instagram oder Twitter, aber das allein wird nichts ändern.“

Stattdessen müsse man „die Wurzeln bekämpfen“, wie der Mittelfeldspieler weiter ausführte: „Wir leben alle in derselben Welt. Es gibt eigentlich keine Grenzen, aber wir haben sie erschaffen – und im Fußball ist es leider teilweise dasselbe. Wir sollten bei Vorfällen reagieren und nicht warten, bis das Spiel vorbei ist.“ Jedoch, betonte Samassekou, sei es „ein gesellschaftliches Problem, das nicht nur den Fußball betrifft“. (dpa)

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