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Handball

Werbeprojekt auf glattem Parkett

Die Zweitliga-Handballer der HSG Frankfurt-Rhein-Main wagen sich trotz sportlichen Misserfolgs in die Ballsporthalle. Von Dominik Hechler

Von Dominik Hechler

Natürlich hatten sich die Verantwortlichen der HSG Frankfurt-Rhein-Main den Saisonstart ihres Teams in die Zweite Handball-Bundesliga Süd ganz anders vorgestellt. Nach drei Niederlagen und nur einem Sieg aus den ersten vier Ligapartien ist die Ernüchterung derzeit riesengroß. Doch am kommenden Samstag (18 Uhr) soll zu Hause gegen den HSC 2000 Coburg die sportliche Wende eingeleitet werden. Dann wird das Team des Trainerduos Mike Fuhrig und Jan-Olaf Immel auch zum ersten Mal ein Heimspiel nicht wie gewöhnlich in der Kreissporthalle Kriftel, sondern in der Frankfurter Ballsporthalle austragen.

Insgesamt sechs Partien sollen über die gesamte Saison verteilt dort stattfinden. "Es ist schon ein geniales Gefühl, am Samstag hierher zurückzukehren", sagt Fuhrig, der einst als Spieler des ehemaligen Bundesligisten SG Wallau/Massenheim viele Schlachten auf dem Parkett der Ballsporthalle geschlagen hat. "Die Zuschauer sitzen sehr eng am Geschehen, und dadurch ist die Stimmung auch sensationell." Vorausgesetzt, die Halle ist voll.

Denn schon damals, als noch regelmäßig Erstliga-Handball auf dem Parkett dargeboten wurde, war die insgesamt 5000 Zuschauer fassende Ballsporthalle nicht selten nur zur Hälfte gefüllt. Mit ähnlichen Problemen haben seit Jahren auch die sportlich durchaus erfolgreichen Bundesliga-Basketballer der Frankfurt Skyliners zu kämpfen. Da muss die Frage erlaubt sein, wie ein Handball-Zweitligist, der im Schnitt 900 Zuschauer anlockt, die Ränge auch nur annähernd gefüllt bekommen will.

Von einem wirtschaftlichen Risiko will Jörg Ströhmann, einer der beiden Geschäftsführer der Frankfurter, dennoch nicht sprechen. "Wir sehen das als großes Werbeprojekt, in dessen Rahmen wir uns in der Stadt Frankfurt den Zuschauern und auch potenziellen Sponsoren präsentieren können", sagt er.

Dass dieses Experiment tatsächlich gelingen könnte, zeigt ein Rückblick auf die vergangene Saison: Damals sahen mehr als 5000 Menschen das Hessenderby in der zweiten Liga zwischen den heutigen Partnervereinen TSG Münster und SG Wallau. Die Ballsporthalle war restlos ausverkauft.

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